Nachdem am vergangenen Wochenende zehntausende Menschen in Berlin die Homosexuellen-Parade „Christopher-Street-Day“ feierten und dabei, wie Bilder und Videos in sozialen Netzwerken belegen, größtenteils Masken- und Abstandspflicht missachteten, wurden nun zwei Veranstaltungen der Querdenken-Bewegung am Wochenende untersagt. Die Berliner Behörden begründen dies mit zu erwartenden Verstößen gegen die Hygieneauflagen. Eine Report24 Anfrage an die Pressestelle der Berliner Senatsverwaltung für Inneres vom Dienstag blieb bislang unbeantwortet.

von Max Bergmann

Nach Informationen der WELT seien bisher zwei Versammlungen der Querdenken-Bewegung trotz geltendem Rechts auf Versammlungsfreiheit am 31. Juli und 1. August unter „Berücksichtigung und nach Bewertung der objektiven Sachlage“ verboten worden. Dies bestätigte die Berliner Polizei am Mittwochabend gegenüber der dpa. Weitere angemeldete Veranstaltungen könnten indes noch verboten werden, die Prüfung anderer Kundgebungen durch die Behörden sei noch nicht abgeschlossen. weiter