„Sie dürfen keine Einschränkungen haben wie diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen. Das ist keine Diskriminierung“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.

Die Werkzeuge der Politik seien begrenzt: „Ich halte es für richtig, dass es keinen Impfzwang gibt. Das heißt aber auch, dass man ohne Impfung Nachteile wie das ständige Testen in Kauf nehmen muss.“

Man habe den Verlauf der Pandemie durch richtiges Verhalten selbst in der Hand.

Kretschmer, der selbst bereits doppelt geimpft ist, hatte sich wiederholt mit Sorge über die Impfmüdigkeit in der sächsischen Bevölkerung geäußert.

Derzeit ist nur knapp die Hälfte der Menschen im Freistaat komplett geimpft: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montag liegt die Quote bei 45,6 Prozent. Der Freistaat steht damit bundesweit auf dem letzten Platz; ebenso bei den Erstimpfungen.

Der Regierungschef weiter: „Wir haben einen Impfstoff, der kostenlos zur Verfügung steht gegen eine Krankheit, die potenziell tödlich verläuft. Was will man eigentlich mehr?“ weiter