• China, das eine winzige 76 Kilometer lange Grenze mit Afghanistan teilt, strebt seit langem nach engeren Beziehungen zu Kabul, nicht zuletzt wegen der großen, unerschlossenen Bodenschätze, die Afghanistan besitzt.
  • Reich an Kupfer, Lithium, Marmor, Gold und Uran werden Afghanistans Bodenschätze auf über 1 Billion US-Dollar geschätzt…
  • Peking unterhält bereits gute Beziehungen zum Nachbarland Pakistan, wo der charismatische Premierminister des Landes, Imran Khan, einst als „Taliban Khan“ bezeichnet wurde, weil er die islamistische Bewegung unterstützte.
  • Im Rahmen der Bemühungen Pekings, seine Beziehungen in Zentralasien zu vertiefen und auszubauen, konzentriert Peking seine Bemühungen auch auf den Ausbau seines Einflusses in Afghanistan, eine Politik, die Früchte tragen soll, wenn die Taliban ihr Ziel erreichen, die Kontrolle über das gesamte Land zu übernehmen.
  • Herr Biden ist nach seiner beherzten Verteidigung seiner Entscheidung, die US-Streitkräfte aus Afghanistan abzuziehen, eindeutig der Ansicht, dass es in Amerikas Interesse liegt, sein zwei Jahrzehnte andauerndes Engagement in dem Land zu beenden. Aber wenn der Rückzug der USA einfach nur China den Weg zur neuen dominierenden Macht in Afghanistan ebnet, dann wird Herr Biden, soweit es den Westen betrifft, dafür verantwortlich sein, eine strategische Katastrophe epischen Ausmaßes anzurichten.

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