Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Westdeutschland und den noch nicht absehbaren Folgen für die Bevölkerung wird die Kritik am deutschen Katastrophenschutz lauter. Das europäische Hochwasser-Frühwarnsystem „Efas“ habe einem Bericht der Times zufolge bereits am 10. Juli Alarm geschlagen und die Behörden in Belgien und Deutschland detailliert vorgewarnt – 4 Tage vor der verheerenden Flut. Doch die Warnung blieb ungehört.

Meteorologen stellten gegenüber der britischen Times ein „erhebliches Versagen des Systems“ fest, welches direkt für den Tod vieler Menschen und die Verwüstung in Städten und Gemeinden in Westdeutschland verantwortlich sei. Die ersten Anzeichen der sich anbahnenden Katastrophe seien bereits 9 Tage vor dem Beginn der Flutwellen durch einen Satelliten entdeckt worden, der über dem Rhein kreiste. In den Tagen darauf schickte ein Team aus Wissenschaftlern und Meteorologen den deutschen Behörden eine Reihe von Vorhersagen, die jetzt wie eine makabre Prophezeiung klingen: Dem Rheinland drohten „extreme“ Überschwemmungen, insbesondere entlang der Flüsse Erft und Ahr, und in Städten Hagen und Altena. weiter