Impfung für Kinder? Kein Problem, dafür gibt es ja Comics

Wie bringt man die letzte Gruppe, die man überzeugen muss, zur Impfung? Das Bundesamt für Gesundheit weiss es genau. Man verkauft den Impfstoff für Kinder und Jugendliche mit knalligen Cartoonbildern. Der Steuerzahler berappt es ja. Und der Inhalt spielt keine Rolle.

Der Staat ist nicht mehr der Zudiener der Bürger, die ihn finanzieren. Er ist neuerdings ihr Führer. Ob mit teuer bezahlten Verhaltenökonomen, wie wir hier aufgezeigt haben, oder aber ganz direkt mit peppigen Werbebroschüren, die wir natürlich auch finanzieren, ohne es zu wollen.

Völlig schmerzfrei geht das Bundesamt für Gesundheit nun auch auf Kinder los, um die gewünschte Impfquote zu erreichen. Denn nachdem es an den anderen Fronten hapert, scheint es am einfachsten, auf Minderjährige abzuzielen. Sie machen sich noch keine Gedanken über grosse Zusammenhänge und sind zufrieden, wenn ihre direkten Bedürfnisse erfüllt werden. Schafft man es, sie zu überzeugen, kommt man dem Ziel einer möglichst hohen Durchimpfung wesentlich näher.

Aber wie vermittelt man einem zwölfjährigen Kind, dass es sich impfen lassen soll gegen ein Virus, das es mit weit über 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit in keiner Weise tangiert? Ganz einfach: Genau so, wie man das bei Erwachsenen tut. Man verspricht Vorteile und appelliert an eine diffuse «Solidarität» gegenüber der gesamten Gesellschaft. weiter