Während in Deutschland die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche nur bedingt verabreicht wird und selbst von WHO und STIKO (Ständige Impfkommission) keine Empfehlung dazu kam, sieht es in Österreich völlig anders aus. Das Nationale Impfgremium (NIG) Österreichs empfiehlt die Impfung für Kinder ab 12 Jahren uneingeschränkt. Die mediale Werbetrommel wird kreativ gerührt. Wien z.B. lud Jugendliche zur Impfparty ein – von Live-Musik begleitet durften sie den Impfparcours absolvieren. Impfwillige Fußballfans kamen auch auf ihre Kosten, denn die EM-Spiele wurden im Wartebereich übertragen. Darüber hinaus dürfen Jugendliche in Österreich ab 14 Jahren selbst entscheiden, ob sie sich impfen lassen wollen – auch gegen den Willen ihrer Eltern. Gesundheitsminister Mückstein empfahl aber, mit einem Arzt zu sprechen, sollten sich Eltern und Kinder uneinig sein. Auf welche Ärzte lohnt es sich zu hören, bei solch einer wichtigen Entscheidung? Mittlerweile haben sich unter dem Motto #wirzeigenunserGesicht 120 österreichische Ärzte gegen die Kinderimpfkampagne ausgesprochen. In nun schon drei Videos und zahlreichen Statements fordern sie die Eltern auf, die Empfehlung des österreichischen Gesundheitsministers – Kinder gegen Covid-19 zu impfen – gründlich zu überdenken. Eine belastbare wissenschaftliche Grundlage fehlt nämlich dafür. So meint die Initiatorin Dr. Maria Hubmer-Mogg: „Die Impf-Notfallzulassung aus den USA erfolgte mit geringer Teilnehmerzahl, eine Langzeitbeobachtung ist nicht gegeben.“ Irritierend ist auch, dass es keine Dosisanpassung gab, die in der Kindermedizin gängige Praxis sei. „Die Kinder erhalten die gleiche Dosis wie die Erwachsenen.“, so die Allgemeinmedizinerin. weiter mit Video