Einem Kontinent fehlt der Mut Stellung zu beziehen

Ausbrüche antisemitischer Gewalt in Europa nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen den Hamas-Terroristen im Gazastreifen und Israel sind zu üblichen und wiederholten Vorfällen geworden. Die europäischen Regierungen haben wenig getan, um die überwiegend muslimischen und einige örtliche Antisemiten davon abzuhalten die Gewalt gegen europäische Juden zu initiieren. Das gilt besonders für die deutsche Regierung und ihren Kopf Angela Merkel. Kanzlerin Merkel lud mehr als eine Million Migranten nach Deutschland ein, zumeist Muslime aus dem Nahen Osten und Afrika. Der ihnen auf Israel und Juden eingeschärfte Hass hat die Schändung von jüdischen Friedhöfen, Holocaust-Mahnmalen und Anschläge auf Synagogen zur Folge gehabt. Um jüdische Besorgnis zu beruhigen, geben Merkel und die deutsche Regierung Lippenbekenntnisse über nicht zu akzeptierenden Antisemitismus in Deutschland wegen Deutschlands Rolle beim Begehen des Holocaust ab, in dem sechs Millionen Juden von Nazideutschland ermordet wurden. In Wirklichkeit werden wenige Täter bestraft und gewiss nicht mit langen Haftstrafen oder Ausweisung.

Die New York Times berichtete (19. Mai 2021), dass Steine auf die Türen einer Synagoge in Bonn geworfen wurden. Vor einer Synagoge in Münster wurden israelische Flaggen verbrannt. Es gab propalästinensische Kundgebungen in Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Leipzig. In Deutschland, wo die historische Erinnerung wegen des Holocaust besonders tief reicht, sind propalästinensische Demonstrationen in Städten im ganzen Westen des Landes und in der Hauptstadt Berlin veranstaltet worden. Mehrere sind in Gewalt ausgeartet, mit antisemitischen Sprechchören, Aufforderungen zu Gewalt gegen Israel, Schändung von Mahnmalen für Holocaust-Opfer und Anschlägen auf mindestens zwei Synagogen. weiter