Verschwörungstheorie oder bereits in vollem Gange? Der Begriff „Great Reset“ wird im linken Establishment gerne als krude Verschwörungsideologie abgetan, initiiert von Rechtsradikalen, sogenannten Schwurblern und „Corona-Leugnern“. Wer diesen emotional aufgeladenen Begriff nutzt, katapultiert sich meist selbst ins Aus. Die Vorstellung des „Great Reset“, einem durch Eliten veranlassten, gesamtgesellschaftlichen Umbruchs, passt nicht ins linksgrüne Marketingkonzept. Doch was ist wirklich dran am „Great Reset“, wer steckt dahinter und vor allem: Was ist das Ziel? 

Dreh- und Angelpunkt ist das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum – WEF) und dessen Gründer Klaus Schwab. Gegründet wurde das WEF im Jahr 1971 durch ebendiesen als Stiftung in der Schweiz. Bekannt wurde es vor allem durch die alljährliche Versammlung in Davos: Dort treffen regelmäßig international bekannte Größen und Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aufeinander, um vornehmlich über Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik zu diskutieren und Lösungen für die Probleme der globalisierten Welt zu erarbeiten. Im Juni 2020 traf man sich unter dem Motto „The Great Reset“ – „Der große Umbruch“. Man wolle sich mit dem Ziel befassen, die Weltwirtschaft nach der Covid-19-Pandemie „nachhaltiger und gerechter“ zu machen. weiter