„Das ist der Versuch von Rufmord“ – Baerbock wehrt sich gegen

Plagiatsvorwürfe

Ein Plagiatsjäger hat mehrere Stellen im neuen Buch von Annalena Baerbock beanstandet. Die Grünen-Chefin wehrte sich gegen die Vorwürfe und bezeichnete sie als „bösartig“ und schaltete zudem einen Medienanwalt ein.

Die Grünen-Chefin Annalena Baerbock wehrt sich gegen Plagiatsvorwürfe zu ihrem Buch „Jetzt: Wie wir unser Land erneuern“. Ein Grünen-Sprecher sagte in einer Stellungnahme, die WELT vorliegt, es sei ein „Versuch von Rufmord“. Der österreichische Medienwissenschaftler und Plagiatsjäger Stefan Weber hatte zuerst auf seinem Blog über die teils wörtlich kopierten Übernahmen in Baerbocks Buch berichtet, etliche Medien griffen dies auf.

Baerbocks Sprecher kritisierte Weber scharf: „Der Blogger, der bereits falsche Behauptungen zu Frau Baerbocks Abschluss verbreitet hatte, versucht erneut, bösartig ihren Ruf zu beschädigen.“ Bei den beschriebenen Passagen handele es sich um „allgemein zugängliche Fakten“ oder „bekannte Grüne Positionen“. weiter