In der 235. Sitzung des Deutschen Bundestages am 23. Juni lautete der Tagesordnungspunkt 2 „Befragung der Bundesregierung“. Niemand geringeres als Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich stellte sich den Fragen der Abgeordneten – und patzte gewaltig. Doch viel schlimmer: Auch das hochoffizielle Protokoll der Plenarsitzung ist – offenbar vorsätzlich – gefälscht, hoch brisante Aussagen Merkels wurden nachträglich korrigiert und der Vorgang vertuscht.

Doch der eigentliche Skandal ist nicht eine Bundeskanzlerin, die entweder die Unwahrheit sagt und möglicherweise bewusst Falschinformationen verbreitet oder andererseits völlig desinformiert ist und einfach nur keinen Hehl daraus macht, keinen Sachverstand zur Materie zu haben. Der Skandal, der von niemandem hervorgehoben wird, der Skandal, über den nicht ein einziges großes Medienhaus in Deutschland berichtet ist die offenbar vorsätzliche Verfälschung des Protokolls der Plenarsitzung. Seite 49 des Sitzungsprotokolls vom 23. Juni weist Merkels Antwort wie folgt aus: weiter