Sehr geehrte Frau Liebe,
mit diesem Brief möchte ich Ihnen mein Mitgefühl ausdrücken. Wofür Sie alles herhalten müssen oder gar missbraucht werden, ist vermutlich kaum auszuhalten.
 
Viele sagen „Liebe“ und meinen Sex. Manche fordern, dass bei der menschlichen Verpaarung alles erlaubt sein müsse, wenn nur die Liebe dabei sei. Jenseits der Schöpfungsordnung Gottes – ein Mann und eine Frau – benehmen sich Heteros, Homos und Diversos zuweilen wie eine Biene, die in jede Blüte ihren Rüssel hängt.
 
In Ihrem Namen, liebe Frau Liebe, mussten alte Menschen in Pflegeheimen vereinsamt sterben, weil man sie nicht mit einem Virus anstecken wollte. Die Botschaft: Du sollst Deinen Nächsten fürchten! Eine Null-Risiko-Religion fordert, dass alle Bürger „aus Nächstenliebe“ – was manche „Solidarität“ nennen – geimpft werden, obwohl auch Geimpfte ansteckend sein können. In der Drängelei vor Impfzentren wird Nächstenliebe jedoch als Egoismus entlarvt.
 
Aus Liebe zur schwangeren Frau wird die Tötung des Kindes im Mutterleib ermöglicht. Liebe predigende Kirchenvertreter wären bereit, Schwerkranken zum Suizid zu verhelfen. In Ihrem Namen wird sogar die Mission eingeschränkt oder eingestellt, weil Menschen nicht mit der Wahrheit der Bibel erschreckt werden sollen, nach der sie ohne Jesus zur Hölle fahren. Das zu verschweigen wäre doch eher lieblos – oder?
 
Sehr geehrte Frau Liebe, diese Beispiele zeigen, dass es stimmt, was der Apostel Paulus über Sie schrieb: Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles (1.Kor. 13,7). Da diese Liebe kein Mensch aufbringen kann, ist die Liebe in Person in unsere lieblose Welt gekommen – JESUS. Er heilt die Beziehung zu Gott und führt Menschen zu den göttlichen Ordnungen, den Zehn Geboten.
 
Ich danke Ihnen, Frau Liebe, dass Sie mich mit Ihrer Geduld immer wieder daran erinnern, den Anschluss an die Quelle der Liebe niemals aufzugeben.
 
Mit freundlichen Grüßen

Quelle: E-Mail-Fund