Es handelt sich um ein außerordentlich kontroversielles Thema. Unser Redakteur hat deshalb ein Monat lang in penibler Recherche zahlreiche Quellen zusammengetragen, um jeden Punkt belegen zu können. Der Leser ist dazu eingeladen, den Links zu folgen und die Angaben zu überprüfen.

Die meisten Menschen wissen nichts vom Zusammenhang zwischen Abtreibungen und Impfstoffen [2] und noch weniger von der Anzahl und der grausamen Qualität der vorgeburtlichen Tötungen zur Gewinnung von Zelllinien für Corona-Impfstoffe [3-5]. Eine Gruppe von Bischöfen und Kardinälen hatte bereits im Mai 2020 in einem visionären Aufruf vor der Errichtung eine “hasserfüllten technokratischen Tyrannei” und einer “Weltregierung, die sich jeder Kontrolle entzieht” gewarnt und in darin auch die Verwendung von Vakzinen, bei deren Herstellung oder Entwicklung Zellen abgetriebener Kinder eine Rolle spielen werden als inakzeptabel verurteilt [6]. In einem anderen Grundsatzpapier und in Interviews akzentuiert Bischof Schneider zusammen mit vier weiteren hohen katholischen Klerikern seine kompromisslose Haltung [7], der sich mittlerweile auch Vertreter anderer Konfessionen [8] und katholische Laien angeschlossen haben [9]. Er fordert [10], dass auch die Lebensschutzbewegung “ohne wenn und aber gegen durch Abtreibungen verseuchte Medikamente, gegen den Missbrauch der Körperteile der Ungeborenen protestieren muss”.

Die Produktion von Impfstoffen

Seit den ersten Impfkampagnen (18. Jhdt.) werden Tiere zur Massenproduktion von Impfstoffen verwendet. So leitet sich das Wort Vakzin von lat. vacca, Kuh ab und bezieht sich auf die von Kälbchen gewonnenen Kuhpocken, die Menschen zur Immunisierung gegen menschliche Pocken oder Blattern (Gruppe Othopoxviren) injiziert wurden [11]. Abgesehen vom hohen technischen und kostenmäßigen Aufwand, die die Impfstoffproduktion mit Tieren bedeutet, besteht immer auch die Gefahr einer Übertragung von tierische Erregern, sogenannten Zoonosen auf den Menschen [12, 13]. Neben tierischen Zellkulturen kommen auch Hühnerembryonen als Kultivierungsgrundlage zum Einsatz, z. B bei Influenza, d.h. Erkältungsviren [14]. weiter