Empfehlungen der Stiko (der „Ständigen Impfkommission“) waren für Jens Spahn bisher stets wichtig. So z. B. im Fall der Aussetzung von AstraZeneca. Nun aber gefährdet eine Empfehlung dieser Institution die Strategie des indirekten Impfzwanges. Deshalb gibt es nach Ansicht des Bundesgesundheitsministers keinen Grund, sich an die Empfehlung der Kommission zu halten.

Für Spahn ist klar: Sichere Schulen gibt es nur mit geimpften Kindern und Jugendlichen. Deshalb dürfte er auch hoffen, dass möglichst wenige Eltern sich mit der Stiko-Empfehlung befassen, Kinder und Jugendliche nicht in die Impfkampagne einzubeziehen.

Fragwürdiges Kosten-Nutzen-Verhältnis

Solange nicht klar sei, ob Kinder und Jugendliche von der Impfung überhaupt profitieren, da die Gefahr eines schweren Verlaufes minimalst ist, solle auf die Impfung der Altersgruppe unter 16 Jahren ganz verzichtet werden. Das Risiko an Nebenwirkungen schwer zu erkranken, sei augenscheinlich größer als das eines schweren Verlaufs. weiter