BELGIUM-EU-ENVIRONMENT

Die Attacken auf Juden in etlichen deutschen Städten haben, das kann auch nicht anders sein, ein politisches Nachspiel. Die Kanzlerin verurteilte den Mob, vermied aber jeden Hinweis auf den arabischen oder türkischen Migrationshintergrund der Täter. Dieses Thema bringen dafür andere zur Sprache.

Plötzlich geht es auch um die Einwanderung nach Deutschland. Und um die Klima-Aktivisten von Fridays for Future. Greta Thunberg geriet in die Kritik, weil sie einen Tweet der vom Deutschen Bundestag als antisemitisch eingestuften BDS-Bewegung teilte, genauer: einen der kanadischen Unterstützerin Naomi Klein. Als ihr vorgeworfen wurde, damit den Terror der radikalislamischen Hamas zu legitimieren, sagte die 18-Jährige: „Um glasklar zu sein: Ich bin nicht gegen Israel oder Palästina“. Sondern sie sei grundsätzlich gegen jede Form von Gewalt. „Und noch einmal: Es ist niederschmetternd, die Entwicklungen in Israel und Palästina zu verfolgen.“ weiter