Kommentar aus der Schweiz:

Unbewilligte Kundgebung wird durchgeführt!  Die Polizei lässt diesen Meute gewähren!  War das nicht schon bei den Nazis so?

Schweizer Juden sollen die Innenstadt meiden, damit meist muslimische Ausländer und linkes Nazipack ungeniert ihren verlogenen Hetzumzug durchführen können. 

Kurz vor 20 Uhr setzte sich der Demonstrationszug vom Barfi Richtung Kleinbasel in Bewegung.

https://www.bazonline.ch/israelitische-gemeinde-basel-ruft-mitglieder-auf-innenstadt-zu-meiden-351853935807

Der schwelende Konflikt zwischen Israel und Palästina, der seit mehreren Tagen in Gang ist, hat nun auch Basel erreicht. Am Freitag machten gleich zwei Aufrufe zu Demonstrationen für die Freiheit von Palästina in den sozialen Medien die Runde. Das antifaschistische Bündnis «Basel Nazifrei» warb für eine Spontandemo am Freitagabend auf dem Barfüsserplatz.

Gegen 19 Uhr haben sich zwischen 100 und 200 Palästina-Sympathisanten auf dem Platz eingefunden. Es werden Fahnen unterschiedlichster Couleur geschwungen: rote Flaggen mit Sichel und Hammer, Palästina-Fahnen, blaue Flaggen von Kurden-Sympathisanten, dann auch weisse Transparente, auf denen ein freies Palästina gefordert wird.

Die Versammlung wirkt ansonsten bis anhin friedlich. Eine Rednerin stellt klar, dass man die Kritik am «Aparheid-Staat Israel» nicht mit Antisemitismus verwechseln dürfe; man distanziere sich von antijüdischen Aktionen in aller Form. Es werden kurze Ansprachen in verschiedenen Sprachen gehalten, zwischendurch wird ausgelassen getanzt.

Eine weitere Palästina-Demo ist für Samstagnachmittag an selber Stelle angekündigt. Den Flyer ziert eine Palästina-Flagge, davor ist eine erhobene Faust zu sehen. Auf Anfrage bestätigt das Basler Justiz- und Sicherheitsdepartement, dass es Kenntnis von diesen Aufrufen hat. «Gesuche zu den Demonstrationen sind nicht eingegangen», schreibt Mediensprecher Martin Schütz. Kurzum: Die Demos sind nach aktuellem Stand nicht bewilligt. Fragen zu Sicherheitsvorkehrungen oder potenzieller Gefahr lässt Schütz unbeantwortet.

Sicherheitshinweis verschickt

Bei der Israelitischen Gemeinde Basel (IGB) möchte man sich zu den geplanten Demonstrationen öffentlich nicht äussern. «Wir befinden uns in regelmässigem Austausch mit dem Justiz- und Sicherheitsdepartement, mit dem wir eine gute Zusammenarbeit haben», sagt Präsident Emmanuel Ullmann. Dieser Austausch finde dabei immer statt und sei nicht auf die aktuelle Lage zurückzuführen. Demonstrationen gebe es immer wieder und jeder dürfe dafür demonstrieren, was ihm wichtig sei.