Hans-Georg Maaßen polarisiert und wird auch in den Reihen seiner Partei kritisiert. Antisemitismus könne man dem Ex-Verfassungsschutzchef jedoch nicht vorwerfen, betont CDU-Chef Armin Laschet.

Luisa Neubauer (Grüne) hat Hans-Georg Maaßen ein Verbreiten „rassistischer und antisemitischer Inhalte“ vorgeworfen und CDU-Chef Armin Laschet zum Handeln aufgefordert. Beweise legte sie nicht vor. Sachliche Argumente von Armin Laschet wurden ignoriert.

Am Sonntagabend waren in der Sendung von Anne Will neben Armin Laschet und Luisa Neubauer auch die Münchner Politologin Ursula Münch und der Leipziger Redaktionsleiter der „Zeit“, Martin Machowecz, zu Gast.

Neubauer gegen Laschet

„Sie legitimieren rassistische, antisemitische, identitäre und übrigens auch wissenschaftsleugnerische Inhalte, verkörpert durch Hans-Georg Maaßen“, lautet der Vorwurf der Fridays-for-Future-Aktivistin gegenüber Armin Laschet. Auf welche Inhalte sie sich berief, erklärte sie auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht.

Laschets wiederholte Fragen nach einem Beleg wurde so beantwortet: „Bitte setzen Sie sich damit auseinander. Sie sollten das wissen.“ Anne Will sagt: „Wir haben keinen Beleg, den müssen wir noch besorgen.“

In der Sendung entgegnete Laschet auch: „Antisemitismus wäre nicht akzeptabel“. Und weiter: „Ich sage ihnen, er ist nicht Antisemit und er verbreitet auch keine antisemitischen Texte.“ Wenn er es täte, wäre es ein Grund zum Parteiausschluss. weiter

Anmerkung: Laschet ist wie sein Name schon sagt: Lasch. Läßt er sich doch von so einer Göre vorführen