Eine Studie der Universität Oxford kam zu dem Ergebnis, dass mRNA-Impfstoffe fast genauso häufig gefährliche Blutgerinnsel verursachen, wie der Impfstoff von AstraZeneca. Außerdem sei das Risiko, solch eine Thrombose zu bekommen, nach einer Corona-Infektion bis zu 100 Mal höher.

Der Corona-Impfstoff des Pharmaunternehmens AstraZeneca sorgte für zahlreiche Schlagzeilen. Sehr viele Länder setzten die Verwendung des Impfstoffs von AstraZeneca vorübergehend aus. In Deutschland wird das Vakzin seit dem nicht mehr bei Menschen unter 60 Jahren verimpft, weil das Risiko von Nebenwirkungen größer ist, als das Risiko einer Corona-Infektion.

Wie gefährlich sind die mRNA-Impfstoffe?

Nun kam eine Studie der Universität Oxford zu dem Ergebnis, dass mRNA-Impfstoffe fast genauso gefährlich sind, wie das Vakzin von AstraZeneca. Der Studie zufolge kommt es bei fünf von einer Million Fällen nach einer AstraZeneca-Impfung zu gefährlichen Blutgerinnseln. Bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna würde dies bei 4 von einer Million Fälle passieren. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer vermutlich deutlich höher ist, weil viele Thrombosen nicht erkannt und deswegen gar nicht erst gemeldet werden. Außerdem gibt es keine Langzeitstudien, weshalb mögliche Schäden durch mRNA-Impfstoffe noch gar nicht absehbar sind. weiter