Christian Bjornskov hat eine hervorragende Studie in CESifo Economic Studies veröffentlicht.

Zwar bearbeitet Bjornkov in dieser Studie ein politisch nicht korrektes Thema und findet auch deutliche Worte. Er interpretiert seine Ergebnisse aber aus unserer Sicht unnötig zurückhaltend. Aber das macht nichts: Es gibt ja uns, und deshalb schreiben wir allen Politikern, denen derzeit wieder die Saliva sprudelt, weil sie Lockdown denken, Lockdown sagen, Lockdon durchsetzen können, weil es Sykophanten gibt, die sie zum Lockdown auffordern, folgendes ins Stammbuch:

LOCKDOWN kills – wer ihn dennoch einsetzt, tut dies nunmehr mit dem expliziten Wissen, dass er über Leichen geht.

Christian Bjornskov ist Ökonom an der Aarhus University und zudem am Research Institute of Industrial Economics an der Universität von Stockholm aktiv, zwei gute Adressen, wenn es um handfeste und technisch akkurate statistische Analysen geht. Bjornskov untersucht, ob die Lockdowns, die im Frühjahr 2020 in 24 Ländern der Europäischen Union, darunter Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, durchgeführt wurden, einen nachweisbaren Effekt auf die Mortalität in den entsprechenden Ländern hatten. Denn, man muss es wieder in Erinnerung rufen, die Idee hinter dem Lockdown im Frühjahr 2020 war: Eine Überlastung des Gesundheitssystems angesichts eines neuen Coronavirus, von dem niemand wusste, wie ansteckend und tödlich es sein würde, zu vermeiden und die Sterblichkeit zu REDUZIEREN. In diesem Zusammenhang wurde argumentiert, dass es wichtig sei, den Lockdown so früh wie möglich einzusetzen. Professionelle Lockdowner wie Karl Lauterbach reden dem frühen Lockdown noch heute das Wort. Und es wurde behauptet, dass ein harter Lockdown wirkungsvoller ist als ein begrenzter Lockdown. weiter