Als denjenigen, die angeblich rechts sind, die Meinungsfreiheit beschnitten wurde, hat sich kein Widerstand geregt.
Als Regierungen Kritiker ihrer Politiken zensiert haben, hat kaum jemand Widerstand geleistet.
Als Präsidenten und Menschen mit der falschen Meinung von Plattformen gelöscht wurden, haben die Ideologen applaudiert.
Als die Gesetze verschärft und die Freiheit erdrosselt wurde, haben sich viele ins Bett gelegt und sind in der Hoffnung eingeschlafen, dass sich nach dem Aufwachen alles als schlechter Traum herausstellt.
Als sie am nächsten Tag in der Diktatur aufgewacht sind, gab es keine Möglichkeit mehr, etwas gewaltlos zu ändern.

Meinungsfreiheit wird nicht erst seit gestern all denjenigen bestritten, die es wagen, eine andere, als die vorgebene Einheitsmeinung zu haben. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das noch von Heiko Maas auf den Weg gebracht wurde, war der erste kodifizierte Großangriff auf Meinungsfreiheit. Aber es war nicht der erste Versuch, Kritiker mundtot zu machen. Die entsprechenden Versuche reichen Jahrzehnte zurück. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat eine lange Geschichte der versuchten Zensur, des Versuches, Kritiker am Genderismus zu diskreditieren oder über Listen wie “Agentin.org” an den Pranger zu stellen.

Gewerkschaften wie Verdi beteiligen sich an ideologischer Säuberung und verbreiten Handlungsanleitungen zum Umgang mit AfD-Anhängern in der Belegschaft. Offenkundig haben Gewerkschaften daraus, dass sie im Dritten Reich zu den ersten gehörten, denen wegen ideologischer Abweichung von der Einheitsmeinung von den Nazis der Garaus gemacht wurde, den Schluss gezogen, dass sie nun ihrerseits anderen den Garaus machen müssen. Kann man machen, wenn man als Faschist in die Geschichte eingehen will. weiter