9:52 Uhr: Städte- und Gemeindebund fordern Unterrichtsverbot für Test-Verweigerer

Der Städte- und Gemeindebund fordert ein Unterrichtsverbot für Schüler, die keinen Corona-Test machen wollen. „Wer sich nicht testen lassen möchte, sollte nach den Osterferien nicht am Schulunterricht in Präsenz teilnehmen dürfen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Wir brauchen jetzt keine Diskussionen, sondern konkrete Maßnahmen.“

Mangelnde Solidarität und Unvernunft müssten Konsequenzen haben, betonte Landsberg. „Wer Testung und Quarantäne nicht einhält, darf nicht hoffen, wie alle anderen behandelt zu werden.“ Das gelte auch für die Schulen.

+++1. April+++

21:45 Uhr: Auch Nordrhein-Westfalen führt verpflichtende Selbsttests für Schüler ein

Nach Sachsen und Niedersachsen führt jetzt auch Nordrhein-Westfalen eine Testpflicht an Schulen ein. Nach den Osterferien müssen sich alle Schüler und Schülerinnen zwei Mal pro Woche selbst testen, wie das Schul- und Bildungsministerium am Donnerstag mitteilte. Über die Einzelheiten zu der Testpflicht werden demnach in Abstimmung mit den anderen Bundesländern noch entschieden, doch sollen sie rechtzeitig vor dem Schulbeginn bekanntgegeben werden.

„Wir wollen alles tun, um eine Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs nach den Osterferien zu ermöglichen und tauschen uns dazu wie angekündigt in der kommenden Woche mit den schulischen Verbänden aus“, erklärte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Selbsttests spielten eine wichtige Rolle, um Infektionen zu entdecken und Infektionsketten zu durchbrechen oder ganz zu vermeiden, erklärte sie weiter. Mit der Testpflicht werde eine weitere Voraussetzung dafür geschaffen, „dass so viel Unterricht wie möglich in Präsenz stattfinden kann“. weiter