Der Palmsonntag (28.3.21) ist der Sonntag vor Ostern. Mit ihm beginnt die Karwoche, in der man sich an die Leiden von Jesus, Abendmahl (Pessachfeier), den Kreuzestod und die Auferstehung von Jesus von den Toten erinnert.

Am Palmsonntag erinnert man sich an den Einzug von Jesus Christus (Christus = hebräisch Messias) auf einem Esel in Jerusalem. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm „Hosanna dem Sohn Davids!“ zu und streuten Zweige von den Bäumen und Kleidungstücke auf den Weg (Matthäus 21,8-9).

In Israel waren Palmzweige ein Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König (1. Makkabäer  13,51). Der Esel wiederum war nach Sacharja 9,9 ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit. Salomo ritt bei seiner Einsetzung als König auf einer Mauleselin (1.Könige 1,33 / Kreuzung eines Pferdehengstes und einer Eselstute). Der Ausdruck „Sohn Davids“ war ein Ehrentitel für den kommenden jüdischen Messias (2.Samuel 2,17 / Matthäus 22,42). Zum Pessachfest kamen der größte  Pilgerstrom nach Jerusalem. Jesus lehrte in den Tagen vor dem Fest im Tempel weiter