Auch für die Juden hier und teilweise auch in dem dank Premierminister Netanyahu weitestgehend durchgeimpfen und sich öffnenden Israel steht das in diesem Jahr auf Ende dieses Monats fallende Pessachfest immer noch im Zeichen von Corona.

Allen damaligen und heutigen Pharaos, allen offenen und versteckten Judenhassern, die nach dem Motto „die Juden sind an allem schuld“ nun auch entdeckt zu haben glauben, dass sogar Corona eine jüdische Heimsuchung ist, dazu allen BDS-Junkies, hiesigen Terror-gegen-Israel-Verstehern und Atom-für–den-Iran-Befürwortern, allen Erdogans, Abbassen, Rouhanis, dem UNO-Pack, der EU, allen Bidens, allen Steinmeiern, allen Maasen, allen Heusgens und allen Corona-Viren zum Trotz:

Corona-teileingeschränkt gewiss – aber nahezu the same procedure as last year – und ganz sicher the same procedure as next hopefully Corona-free year – the same procedure as every year – Jahr um Jahr, Jahrhundert um Jahrhundert, Jahrtausend um Jahrtausend – a tale as old as time….!

Israel macht es vor — niemals sollten und werden wir der neuen Plage erlauben – wenn auch mit räsonablen Vorsichtsmaßnahmen – uns am Begehen des Festes der Plagen zu hindern.

Dafür ist Pessach in seinem Kern ein viel zu bedeutsames Zeugnis der jüdischen Geschichte und Kultur. Erinnert doch das einwöchige Pessachfest nach biblischer Überlieferung an das Ende der pharaonischen Unterdrückung des jüdischen Volkes. Nach dem unter Führung Moses von Pharao abgetrotzten Auszug der Juden aus ägyptischer Knechtschaft und der nach 40 Jahren Wanderschaft am Ende dieses Exodus stehenden Ankunft im gelobten Land markiert Pessach die Einleitung der jüdischen Eigenstaatlichkeit vor bereits mehr als drei Jahrtausenden.

Das vor 73 Jahren auf altem, dem jüdischen Volk durch diverse Fremdherrschaften nahezu zwei Jahrtausende lang geraubten Gebiet wiederbegründete, demokratische Israel mit seiner ungeteilten Hauptstadt Jerusalem ist somit – allen anderslautenden Behauptungen und Ansprüchen seiner Feinde zum Trotz – einer der am längsten auf seinem Territorium legitimierten Staaten der Welt.

Neben der Gestalt des im Königreich Judäa geborenen Religionsgründers Jesus und vielem anderen aus seiner jüdischen Welt hat auch das am Vorabend des Pessachfestes mit der Verlesung der Geschichte des jüdischen Auszugs aus Ägypten seit alter Zeit jährlich zelebrierte Seder-Mahl, dem auch der Jude Jesus beigewohnt hat, als heiliges Abendmahl, wenn auch seinen Ursprung negierend und sinngewandelt Eingang in die christliche Lehre gefunden.

Die nach dem Exodus der Juden aus Ägypten im weiteren Verlauf des Pessach-Geschehens entstandenen zehn Gebote bilden eine erste frühe Formulierung der Menschenrechte und stellen einen unverzichtbaren, allgemeingültigen ethischen Verhaltenskodex eines sozialen Miteinanders dar.

Als großes jüdisches Erbe haben die zehn Gebote in kaum zu überschätzender Weise in wachsendem Maße bis heute ein Unrechtsbewusstsein für die Verletzung zwischenmenschlicher Normen geschaffen. Obwohl von der Menschheit nie erreicht und kaum eingehalten haben sie maßgeblich nicht nur die Rechtsgrundlagen und die Verhaltensethik des jüdisch-christlichen Abendlandes geprägt, sondern ausgehend von dort die zivilisatorische Entwicklung der gesamten Menschheit im Sinne einer gelebten Humanität beeinflusst.

Unschätzbar sind die Verdienste, die sich das zahlenmäßig kleine jüdische Volk im Laufe seiner häufig und besonders im letzten Jahrhundert von unendlichem Leid begleiteten Geschichte um Humanität, Ethik und die Zivilisation unseres Planeten erworben hat. Unschätzbar ist auch der überproportionale kulturelle, wissenschaftliche und technologische Beitrag jüdischer Menschen und des winzigen Staates Israel auf dem Gebiet der Medizin – auch in der Corona Zeit – der Naturwissenschaft, der Technologie, der heutigen digitalen Revolution und nahezu allen anderen Bereichen des menschlichen Lebens.

Ungeachtet dieses Sachverhalts und des zweifelsfrei belegten historisch legitimierten Anspruchs auf sein jahrtausendealtes Staatsgebiet und seine ungeteilte Hauptstadt Jerusalem – Die Delegitimierung des jüdischen Staates und die gemeinsam mit den brutalen mul-slimischen Landusurpatoren praktizierte Leugnung der geschichtlichen Bezüge des jüdischen Volkes zu seinem rechtmäßigen Stammland in Judäa, Samaria und Galiläa bestimmen heute wieder die Richtlinien der deutschen, und besonders unter Biden und den weit in linken Fanatismus, McCarthyismus, Systemfeindlichkeit und bis zum Antisemitismus reichenden Anti-Israelismus abgedrifteten Democrats auch wieder der westlichen Politik.

Tradierter rechter und neu-importierter ill-slamischer Antisemitismus steuern – nur sieben Jahrzehnte nach der durch Nazi-Deutschland vor den untätigen Augen der Welt verübten bestialischen Ermordung von Millionen unschuldiger jüdischer Opfer – vor allem in der westlichen Welt und nicht zuletzt auch in Deutschland neuen Höhepunkten entgegen.

An der bewussten zu Lasten Israels in unseren Nachrichtenfilter- und dogmatischen Erziehungsmedien vorgenommenen Falschdarstellung der wirklichen Gegebenheiten und der vorsätzlichen und überaus durchsichtigen Absicht der Verdrehungsjournaille, das jüdische Volk und den jüdischen Staat zu diffamieren und zu delegitimieren, ändern auch nichts die schändlichen und gegen besseres Wissen abgelieferten Heuchel-Gedenkveranstaltungen für gute, weil tote Juden.

Ebensowenig die Beifallsbekundungen einiger — bereits einschlägig bestens bekannter — opportunistischer, von der gleichgeschalteten Gutmenschjournaille hochgejubelter und zu Gefälligkeits-Beiträgen missbrauchter jüdischer Berufsclaqueure für das entseelte Treiben unserer Politik sowie von der EU als Hofnarren domestizierter in den Mainstream-Gesang einstimmender Alibijuden.

Trotz alledem oder besser noch gerade deshalb to everyone, to whom it concerns, ein herzliches Chag Pessach kasher w’sameach und selbstverständlich auch ein frohes Ostern– to all of my friends and to everybody —— a kuscheren int a gebenschten peissech. L’chaijm 2 all of u.

Le shanah haba b’Jerushalaim !!

Am Israel Chai !!

Dr. Rafael Korenzecher

Happy Pessach — Enjoy ur Passover-Season 2021