Zur gestrigen Stellungnahme der Glaubenskongregation in Rom, dass homosexuelle Partnerschaften kirchlich nicht gesegnet werden können (und dürfen) gab es vom deutschen Episkopat und Klerus, hauptamtlichen Theologen, Laienverbänden und „katholischen“ Journalisten nur wenig Beifall. Es zeigte sich in dieser Frage einmal mehr, dass die linksgrüne Ideologie sich mittlerweile auch aus Kirchensteuergeldern finanziert. Seit Jahrzehnten beobachten wir das Eindringen radikal-feministischer „Damen“ in die Spitzen katholischer Frauenverbände. Zudem ist links und grün verorteten Laien der Marsch durch die Institutionen gelungen. Gleiches gilt für homosexuelle Netzwerke, die ihre Lobbyisten mittlerweile auch schon auf bischöflichen Stühlen platziert haben.

Wir sind uns Gott genug

Das ist Devise vieler haupt- und ehrenamtlicher „Katholiken“, die sich jeder auf ihre eigen ganz spezielle weise aus dem Kirchensteuertöpfchen nähren. Und wir allein – dieses Häuflein aus „Synodalem Weg“ und ZdK –  wissen was gut für die Menschen ist. So schwang sich heute Thomas Arnold, Leiter der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen in einem Artikel auf katholsch.de – einer hauptsächlich von der deutschen Bistumskonferenz finanzierten „Glaubens“-Plattform – zu der Überschrift auf: „Die Glaubenskongregation schnürt dem Heiligen Geist die Luft ab.“

Ein alter Trick, der viele Jahrzehnte gut funktionierte: Man musste nur behaupten „meine Meinung ist vom  „Heiligen Geist“ inspiriert und schon wird die eigene Meinung unangreifbar, also gewissermaßen Dogma. Mittlerweile aber hat man nicht nur in Rom dieses deutsche Schmierentheater durchschaut. Es zieht nicht mehr. Dass sich dennoch hauptamtliche Kirchenvertreter ungestraft gegen Papst und Kurie stellen können. weiter