NICHT-ORTHODOXE KONVERTITEN DÜRFEN NEU ISRAELIS WERDEN

Das oberste Gericht entscheidet, das nicht-orthodoxe Übertritte in Israel den Menschen das Recht auf Rückkehr geben.

Israel muss Menschen, die einen Reform- oder Conservativeübertritt gemacht haben, das «Recht auf Rückkehr» gewähren, mit anderen Worten: die israelische Staatsbürgerschaft. Das Recht auf Rückkehr besagt, dass nicht nur Menschen, die Kind einer jüdischen Mutter sind, oder wenigstens einen jüdischen Grosselternteil haben, Israelis werden können, sondern auch alle, die im Ausland einen Übertritt gemacht haben. Nun hat das Gericht entschieden, dass auch ein nicht-orthodoxer Giur innerhalb Israels für die Aliya gültig ist. weiter

GUTE NACHRICHTEN AUS ERITREA

Ende Februar wurden 21 Christinnen aus einem Gefängnis des Dahlak-Archipels befreit. Der Grund ihrer Freilassung ist nicht bekannt.

Nachdem bereits Anfang Februar 70 Christen aus eritreischen Gefängnissen entlassen wurden, die grösstenteils ohne Urteil festgehalten worden waren, berichtet nun Open Doors Lateinamerika von weiteren 21 Christinnen, die am 26. Februar aus dem Gefängnis des Dahlak-Archipels freigelassen wurden. Sie waren dort drei Jahre und drei Monate eingesperrt gewesen.

Die Frauen kamen ursprünglich aus der Hauptstadt Asmara sowie der Hafenstadt Massaua. Alle Frauen seien erwachsen und über 30 Jahre alt, berichtet Open Doors weiter. Hunderte befänden sich weiterhin in Haft. weiter

ERDOGANS TRAUM

Die Türkei hat in der türkischen Direktion für religiöse Angelegenheiten (Diyanet) eine Abteilung für den Tourismus in Jerusalem eingerichtet, berichtete die türkische Zeitung Yeni Safak am Samstag.

Das «Direktorat für Jerusalem und Umra-Angelegenheiten» wird für Touren nach Jerusalem und Umra-Touren, die in Jerusalem anhalten, zuständig sein. Solche Umra-Touren werden seit 2015 von der Türkei organisiert. Die Jerusalem-Touren beinhalten unter anderem Besuche von Sehenswürdigkeiten in Hebron, Bethlehem und Jaffa. Umra ist eine freiwillige islamische Pilgerreise nach Mekka, ähnlich vom Hadsch, die aber jederzeit durchgeführt werden können und weniger Anforderungen stellen.  weiter

NIGERIA – MASSENENTFÜHRUNGEN EINE LUKRATIVE EINNAHMEQUELLE

Das Verschliessen der Augen erzeuge ein Gefühl der Überlegenheit und Straffreiheit. «Die Unfähigkeit der Sicherheitsbehörden, die sich in der Häufigkeit dieser Massenentführungen zeigt, eskaliert in einem lächerlich alarmierenden Tempo, daher fordern wir ein nationales Regierungshandeln bezüglich dieser und anderer ähnlicher Taten, die Nigeria destabilisieren.» sagt Ayo Adedoyin, Geschäftsführer der internationalen Organisation «Peace & Social Justice».

Er fordert, «dass die britischen Handelsverhandlungen mit Nigeria ausgesetzt werden, bis die nigerianische Regierung nachweisen kann, dass sie tatsächlich vorsätzlich und proaktiv ihre Bürger schützt. Genug ist genug, unsere Kinder sind keine Wegwerffiguren.» Am Freitag, 26. Februar 2021, wurden 317 Mädchen im Norden Nigerias entführt. Fünf Tage später sind sie nun in der laufenden Woche wieder freigelassen worden und bei guter Gesundheit, wie der «Deutschlandfunk» berichtet; es war bereits die dritte Massenentführung innerhalb eines Monats. Und bereits im Dezember hatte die islamistische Terrorgruppe Boko Haram mehrere hundert Kinder gekidnappt. Gleichzeitig wurde eingangs Monat bekannt, dass Hunderte Zivilisten, darunter auch mindestens ein Mädchen aus Chibok, freigelassen wurden. weiter

GENDERBEHANDLUNGEN IN DEN USA

Bei einer Anhörung vor dem US-Kongress bringt ein Republikaner die „Transgenderfrau“ Dr. Levine – im Amt des Vizegesundheitsministers – mit Fragen zu Transgender-Operationen und Hormonbehandlungen in Bedrängnis. Manche Mediziner meinen, der „Equality Act“ werde Ärzte zwingen, ihren Patienten Schaden zuzufügen.

Vom US-Repräsentantenhaus am 18. Februar 21 angenommen, soll der Equality Act die Bestimmungen des Civil Rights Act von 1964 erweitern, indem das Verbot der Diskriminierung auf die sexuelle Orientierung und die Genderidentität ausgedehnt wird. Die neuen Regelungen gehen allerdings weit über bisherige Entscheidungen in Bezug auf ein Verbot von, auf sexuelle Orientierung basierende, Diskriminierung des Supreme Court hinaus. Der Equality Act soll nun auch „den Widerstand gegen die Genderideologie selbst“ ahnden. weiter

Infos zu Corona

Eine Corona-Impfung soll dieses Jahr zur Bedingung für die Teilnahme an der traditionellen Mekka-Wallfahrt, der sogenannten Hadsch, werden. Das erklärte jetzt der saudische Gesundheitsminister Taufiq Rabiah. Letztes Jahr konnten wegen der Pandemie nur 10.000 Menschen, davon 70 Prozent aus dem Ausland, Ende Juli den Hadsch durchführen. In der islamischen Welt wird aufgeregt über Corona-Impfstoffe diskutiert – etwa darüber, ob sie mit den Vorschriften des Islam vereinbar seien. Die saudischen Behörden haben am 17. Dezember mit einer Impfkampagne begonnen. Ob überhaupt in diesem Jahr Muslime aus dem Ausland am Hadsch, die am 17. Juli beginnen müsste, teilnehmen dürfen, ist noch nicht klar.

In Südafrika hat die Polizei am Wochenende einen Gottesdienst mit Pfefferspray und Gummigeschossen aufgelöst. Die Versammlung einer Freikirche im größten Township des Landes, Soweto, habe gegen Corona-Restriktionen verstoßen, hieß es. Bei dem Zusammenstoß zwischen Sicherheitskräften und den 2.000 Teilnehmern wurden mehrere Menschen verletzt. Der Einsatz sei eskaliert, als „aggressive Kirchgänger“ die Johannesburger Ordnungskräfte attackierten und deren Autos beschädigten. Mehrere Anhänger der „Unity Fellowship Church“ sowie deren Pastor wurden verhaftet.

Israel hat angeboten, eine Impfstation auf dem Tempelberg innerhalb der Klinik der Al-Aqsa-Moschee zu installieren. Die Idee wurde initiiert, um Impfstoffe für palästinensische Bewohner Ost-Jerusalems und insbesondere für diejenigen, die freitags aus dem Westjordanland kommen, um an der drittheiligsten Stätte des Islam zu beten, bereitzustellen. Die Anfrage wurde sowohl von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) als auch vom Jerusalemer Islamischen Waqf, einer islamischen religiösen Stiftung, die die islamischen Gebäude auf dem Tempelberggelände kontrolliert und verwaltet, mit einem entschiedenen Nein aufgenommen.

In Israel wurden nun zwei Fälle bekannt, in denen hochschwangere Frauen ihre Kinder wegen Corona verloren. Bei beiden Totgeburten, das zeigten nachträgliche Untersuchungen, lag eine Covid-19-Infektion vor. Infiziert hatten sich die Föten bei den Müttern. Beide Mütter waren nicht gegen das Coronavirus geimpft und hatten sich während der Schwangerschaft mit dem Sars-CoV-2 angesteckt. In Israel sind derzeit (Stand 27. März 2021) 39 Schwangere oder frischgebackene Mütter hospitalisiert. Zehn davon befinden sich in kritischem Zustand, acht werden intubiert. Zwei von ihnen sind zusätzlich an eine extrakorporale Membranoxygenierungsmaschine (ECMO) angeschlossen – ein Gerät, dass das Blut der Betroffenen aus dem Körper hinaus leitet, dort mit Sauerstoff anreichert und es anschließend wieder in den Körper zurückführt. Auch 25 Kinder unter 18 Jahren seien im Spital – fünf davon Neugeborene, drei von ihnen in kritischem Zustand. weiter