Es scheint »nur« eine von vielen Meldungen zu sein: »Berliner Grünen-Politiker begrüßt Gewalt gegen das »rassistische System«« (welt.de, 1.3.2021) – es ist Teil einer politischen Geräuschewand.

In den sozialen Medien kursieren die Aufnahmen des schwarzen Grünen, der im Mai letzten Jahres forderte, man solle »robuste Community-Strukturen aufbauen, um nicht mehr die Polizei rufen zu müssen, wenn wir Hilfe brauchen« – es hört sich nach aller Lebenserfahrung nach dem Aufbau einer bewaffneten Miliz an, wie man es von kriminellen Clans, Mafia et cetera kennt. Später rudert der Grüne doch zurück, er habe »natürlich keine Banden« gemeint – wie glaubwürdig sich das Zurückrudern gerade im Kontext der linken Gewaltexzesse von 2020 anhört (vergleiche »Etwas bricht hervor« vom 30.8.2020), das möge jeder selbst entscheiden. 

Der Berliner Grünen-Vorstand redet sich in Rage, speit rassistische, anti-weiße Anwürfe, zeiht das »System«, dessen politisch aktiver Teil er sein will, des tiefsitzenden Rassismus, und scheint immer wieder, um es unsererseits höflich zu sagen, das staatliche Gewaltmonopol in Frage zu stellen. Es sei hinzunehmen, dass »ein paar Dinge kaputtgehen«, und wer das anders sieht, dem antwortet der Grüne in typisch linkem Argumentationsduktus:»Haltet eure Fresse!«

Mit einiger Wahrscheinlichkeit hat Ihr »landläufiger« Nachbar oder Kollege nicht von dieser Begebenheit gehört. Doch selbst dann, wenn er davon hört, wird er nach aller Erfahrung erstaunlich wenig Meinung dazu entwickeln – und auch keine allzu enthusiastisch unterstützende Meinung!

Woran liegt diese unlogische Gleichgültigkeit, gerade bei einem so relevanten, und doch polarisierenden Thema? weiter