Am 11.2.2021 trafen sich Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten zu Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Wer mit einem Ende des Lockdowns gerechnet hatte, wurde leider enttäuscht, denn die Maßnahmen hat man, abgesehen von kleineren Ausnahmen, bis zum 7. März verlängert. Öffnungen soll es erst geben, wenn der Inzidenzwert stabil bei 35 liegt. Wer aber legt diese Werte fest, und warum? Wie werden eigentlich politische Entscheidungen getroffen? Antworten dazu liefert der Jurist und ehemalige Verfassungsschutzpräsident Dr. Hans Georg Maaßen. In einem Interview mit Peter Weber von Hallo Meinung berichtet er am 12.2.2021 aus seiner dreißigjährigen Berufserfahrung als politischer Beamter. Er gibt besorgniserregende Einblicke, wie in der Regierung politische Entscheidungen von oben nach unten durchgesetzt werden. So könnte es auch jetzt während der Corona-Krise abgelaufen sein. Die kürzlich durch Rechtsanwälte erzwungene Veröffentlichung des E-Mail-Verkehrs zwischen Bundesinnenministerium und Wissenschaftlern durch die Welt am Sonntag ist dafür gerade mal nur ein (1) Beispiel. So entdeckte man, dass Staatssekretär Markus Kerber Wissenschaftler beauftragte, Rechenmodelle zu erarbeiten, um die harten Lockdown-Maßnahmen zu rechtfertigen, mit all den fatalen Folgen für die gesamte Gesellschaft. Während viele Bürger noch immer davon ausgehen, dass wissenschaftliche Fakten die Basis von politischen Entscheidungen bilden, zeigt sich zunehmend eine unheilige Allianz aus Politik, Wissenschaft und Medien, welche die demokratischen Grundrechte der Menschen mit Füßen treten. Nur diese Allianz lässt erklären, warum es nach Bekanntwerden solch krimineller Machenschaften, wie um Staatssekretär Markus Kerber, weder zum Aufschrei aller öffentlich-rechtlichen Medien noch zu sofortigen politischen Konsequenzen kommt. Hören Sie dazu nun das Interview von Hallo Meinung mit Dr. Hans Georg Maaßen. weiter plus Video