„Mein Gott, mein Gott, mach sie doch endlich sehend, daß sie begreifen, was hier geschieht, wie hier ein Volk ausgelöscht wird mit all seinen Erinnerungen, seinen Traditionen, seiner Kultur, seiner Religion, seiner Identität und ersetzt wird durch feindliche Fremde.“

Diaspora in der eigenen Heimat

Er wollte schreien, aber seine Stimme versagte, es hörte ihm ja ohnehin niemand zu. Laß´ es nicht zu, mein Gott, das ist das Werk Satans, schoß es ihm durch den Kopf. Die Menschen, seine eigenen Landsleute, eilten an ihm vorbei, ohne ihn zu beachten.

Waren sie denn mit Blindheit geschlagen? Verstanden sie denn nicht, was da mit rücksichtsloser Macht aus den Steppen und Slums Asiens und Afrikas in das Land drängte, das einmal sein Vaterland war; die Heimat seiner Vorväter und Ahnen, die jetzt von den Fremden frech in Anspruch genommen und verunstaltet wurde. Dann endlich begriff er: Dies war das Werk des Fürsten der Welt, des Fürsten der Dunkelheit. weiter

Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.
2. Korinther 4,8-9