Befürworter und Kritiker der neuen Corona-Impfstoffe werden aktuell in zwei zunehmend unversöhnliche Lager gespalten. Was die einen als das Heilmittel im Kampf gegen Corona anpreisen, sehen die anderen wegen möglichen Nebenwirkungen als Gefahr. Verfolgt man die Berichterstattung der Hauptmedien, fällt ein starkes Ungleichgewicht auf. Denn jegliche Kritik an oder Zurückhaltung vor der Corona-Impfung, finden kein Gehör oder werden lächerlich gemacht. Die Folge ist, dass keine seriöse wissenschaftliche Pro-Contra-Diskussion stattfindet. Ein Paradebeispiel dafür ist das heiße Thema „Verändern mRNA-Impfstoffe unsere Gene?“. Hierzu schrieb Focus am 19.11.2020: [Sprechstimme:] „Verschwörungstheoretiker und Impfgegner […] opponieren schon jetzt gegen eine mögliche Zulassung der Präparate. Die Begründung: Die verwendete Impftechnologie sei neu und unerprobt und verändere die DNA des Menschen. Das könne Krebs und Autoimmunerkrankungen auslösen.“ [Moderation:] Warum werden Wissenschaftler postwendend als Verschwörungstheoretiker und Impfgegner diffamiert, nur, weil sie bei ihrer Forschung auf Gefahren gestoßen sind und ihre Mitmenschen alarmieren? Warum darf der Gleichsprech aus Pharmaindustrie, Politik und Leitmedien nicht infrage gestellt werden? Bei solch brisanten Themen, die die Gesundheit der gesamten Bevölkerung betreffen, benötigen wir doch gerade offene und sachkundige Diskussionsansätze. Das macht doch das wissenschaftliche Arbeiten aus, dass Wissenschaftler aufgrund dessen, was sie beobachtet und gemessen haben, neue Leitsätze aufstellen und bisherige Thesen widerlegen. Bevor wir nun nochmals zur Frage „Verändern mRNA-Impfstoffe unsere Gene?“ kommen, erklären wir vorab zum besseren Verständnis den Unterschied zwischen DNA und mRNA: DNA speichert in jeder einzelnen Körperzelle unsere gesamten Erbinformationen. Man könnte es vergleichen mit einem Kochbuch, in dem alle Rezepte für jeden Vorgang im Körper gespeichert sind. mRNA ist ähnlich aufgebaut wie DNA, sie dient unserem Körper, um jeweils ein einzelnes „Rezept“ zu kopieren und um dieses dann zur richtigen Stelle zu befördern, damit es dort ̶ im Bild gesprochen ̶ in eine „Mahlzeit“ umgesetzt werden kann. Im Körper wird mit Hilfe der mRNA dann der gewünschte Stoff produziert. Nun zurück zur Frage „Verändern mRNA-Impfstoffe unsere Gene?“: Bis heute sind dazu folgende Fakten bekannt: Generell kann der menschliche Körper mRNA nicht in DNA übersetzen, weil ihm dazu ein Enzym fehlt. Normalerweise übersetzt der Körper nur DNA in mRNA, um mit dieser vom Aufbau her ähnlichen „Abschrift“ der DNA-Erbinformation Proteine zu erstellen. Daher machen sich berechtigterweise Kritiker der neuartigen Corona-Impfungen angreifbar, wenn sie auf mögliche DNA-Schädigungen verweisen, so, als seien sie eine unweigerliche Konsequenz von mRNA-Impfungen. weiter mit Video