So wie nur Christus zu mir sprechen konnte,

daß mir geholfen war,

so kann auch dem Anderen nur von Christus geholfen werden.

Das bedeutet aber, dass ich den Anderen freigeben muss

von allen Versuchen, ihn mit meiner Liebe zu bestimmen,

zu zwingen, zu beherrschen. In seiner Freiheit von mir will der Andere

geliebt sein als der, der er ist, nämlich als der, für den Christus Mensch wurde,

starb und auferstand, für den Christus die Vergebung

der Sünde erwarb und ein ewiges Leben bereitet hat. Weil Christus an meinem

Bruder schon längst entscheidend gehandelt hat bevor ich anfangen konnte zu handeln, darum

soll ich den Bruder freigeben für Christus, er soll mir nur

noch als der begegnen, der er für Christus schon ist