Der weltweit führende Medizin-Wissenschaftler und Stanford-Professor John Ioannidis hat zusammen mit dem Infektiologen Eran Bendavid eine Studie veröffentlicht. Sie setzt sich mit der Wirksamkeit der harten Lockdown-Maßnahmen auseinander, wie sie in den zurückliegenden Monaten in nahezu allen Ländern der Erde in unterschiedlicher Ausprägung und Konsequenz durchgeführt worden sind. Die Studie wurde im britischen Fachmagazin „European Journal of Clinical Investigation“ publiziert. Schon im März 2020 warnte Ioannidis davor, dass Schäden aufgrund der Massenquarantäne, Zitat: „viel schlimmer sein könnten, als alles, was das Corona-Virus anrichten kann“. Die von Politik und Medien publizierten Szenarien von 40 Millionen Todesfällen weltweit, im Falle eines Nichtstuns, bezeichnete er bereits im März als Science-Fiction. Im Oktober publizierte er im „Bulletin of the World Health Organization“ eine geprüfte Metastudie. Darin berechnete er „eine durchschnittliche Infektionssterblichkeit“ durch Covid-19 von 0,23 %, also nur 0,03% höher als die Sterblichkeit bei schweren Grippewellen. Zum Vergleich: RKI-Chef Wieler und Christian Drosten schrieben Corona eine Infektionssterblichkeit von einem Prozent zu. Und nun im Januar 2021 die neue Studie, die das bestätigt, wovor Ioannides noch im Frühjahr 2020 warnte. Die Lockdowns haben versagt. Die Folgeschäden, selbst in der älteren Bevölkerungsgruppe, also die, die man eigentlich damit am meisten schützen wollte, können einen etwaigen Nutzen nicht aufwiegen. So war u.a. der Anteil der COVID-19-Todesfälle in Pflegeheimen unter strengeren Maßnahmen häufig höher als unter weniger restriktiven Maßnahmen. Ganz zu schweigen von den folgenschweren Auswirkungen der Isolation oder der Geschäftsschließungen für den Rest der Bevölkerung. weiter mit Video