Pünktlich zum Ende der Karnevalszeit startet die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) eine Fasten-Kampagne. Fasten liegt ja im Trend. Dazu lässt sich der Mensch immer wieder Neues und Spektakuläres einfallen. So ist ein regelrechter „Fasten-Kult“ entstanden. Millionen Menschen verzichten in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern auf Genussmittel oder lieb gewordene Gewohnheiten. Evangelische, katholische oder ökumenische Kampagnen mit Fastenkalendern und kostenintensiver PR- und Öffentlichkeitsarbeit treiben diesen Kult voran: „7 Wochen ohne“, „7 Wochen anders leben“, „Autofasten“, „Digitales Fasten“, „Fasten für Kinder“, „Sieben Wochen ohne Spielzeug“ etc. pp. An Ideen mangelt es offensichtlich nicht.

In diesem Jahr geht es um die „Rettung der Schöpfung“. Das Thema lautet: „Klimafasten“. Unter der Überschrift „Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit 2021“ schreibt die EKD:

Klimafasten ist eine Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit während der Passionszeit. Sie richtet sich primär an Privatpersonen, die kleine Veränderungen im Alltag wagen wollen. Spüren und erleben, was man wirklich braucht – was wichtig ist für ein gutes Leben im Einklang mit der Schöpfung.

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