Umso mehr verwundert es, wie detailliert Seehofer in seiner Grenzregime-Phantasie mit Taktik und Strategie brilliert. Keine Reisen mehr ins gefährliche Ausland, keine Tickets mehr für Zug und Flug. Überall lauert ja Corona. Und das touristische Volk ist ja, wobei wir wieder bei Ben Gurions Wunder wären, ansteckender als Business reisende Politiker, soviel RKI-Ehrlichkeit muß sein.…
Die gestrige Sprachnachricht einer Kölner Freundin, von der ich länger nichts gehört hatte, ließ mich postwendend zum Telefon greifen. Das war doch nicht die Stimme der lebensbejahenden, unternehmerisch sprudelnden Geschäftsfrau, die ich kenne. Der Tonfall gedämpft, gedeftet, verhalten.Der Beitrag Corona-Labyrinth: Ene, mene, muh – und raus bist Du! Ene, mene meck, der Impfstoff, der ist…
Mein Traum von einer besseren Social-Media-Welt entpuppte sich als Illusion. Schnell sperrten mich die Betreiber der neuen Hype-App Clubhouse aus.
Von Anabel Schunke
Vergangene Woche gab es fast nur ein Thema: Clubhouse. Eine neuartige Social-Media-App, die ihren Usern die Möglichkeit gibt, virtuelle Räume zu erstellen, in denen ausnahmslos live und via Audiofunktion diskutiert wird. Keine Likes, keine schriftliche Kommentarfunktion und keine privaten Messages. Dafür erwartet den Nutzer die Möglichkeit einer unkomplizierten, losen Zusammenkunft zu verschiedensten Themen – von Tinder-Dating über Immobilien-Tipps bis hin zu politischen und journalistischen Diskussionen.
Dass die App in Zeiten von Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen für die meisten Nutzer eine willkommene Ablenkung von der Einsamkeit bietet, liegt auf der Hand. Zweifelsohne wirft das die Frage auf, ob der Hype den Lockdown überdauern wird. Fakt ist aber: Clubhouse mag spontan und unkompliziert für diejenigen sein, die hier und da mal als Zuhörer zu einer laufenden Diskussion stossen. Wer jedoch selbst schon einmal einen «Room» moderierte oder als sogenannter Speaker aktiv an der Diskussion teilnahm, weiss, dass das in der Regel volle Aufmerksamkeit erfordert und daher auch schon einmal zwei, drei oder mehr Stunden in Anspruch nehmen kann.
Vor 1800 Zuhörern denunziert
Auch und gerade deshalb lässt sich bereits jetzt eine gewisse elitäre Kluft erkennen zwischen jenen, die bequem im Home-Office arbeiten können, und denjenigen, die immer noch jeden Tag zur Arbeit fahren, um dort ihre acht Stunden Dienst oder mehr abzuleisten. Vor allem in Bezug auf politische Diskussionen sorgte dieser Umstand in Deutschland früh dafür, dass jene, die medial den Ton angeben, diese Deutungshoheit alsbald auch auf Clubhouse für sich beanspruchten. Und seitdem wird sie erfolgreich durchgesetzt.
Der rein sprachliche Austausch bietet einige Vorteile: Das Niveau der Diskussionen ist ansprechend. Anders als bei Twitter, Facebook und Co. können sich die User nicht hinter dem geschriebenen Wort verstecken. Die Hemmschwelle für üble Beleidigungen ist höher. Und vor allem: Es besteht die Möglichkeit, sich über politische Grenzen hinweg zu unterhalten – eigentlich.
Denn was die einen als Chance sehen, um auch ausserhalb der eigenen Blase ins Gespräch zu kommen, wird für andere schnell zur lästigen Begleiterscheinung, und sie verfallen ins Sich-gegenseitig-auf-die-Schulter-Klopfen. Dafür eignet sich die App hervorragend.
So fragte Anna-Mareike Krause, eine Journalistin, die früherer Head of Social Media bei Tagesschau.de der ARD war, ihre Follower kürzlich auf Twitter, wie man denn dazu käme, überhaupt mit mir auf Clubhouse zu reden. Für Krause bin ich nämlich eine böse Rechte, weil ich mich an einer Clubhouse-Debatte über den deutschen Journalismus beteiligte. Als freischaffende Journalistin nahm ich an, Inputs in diesem «Club-Room» liefern zu können.
Was darauf geschah, folgte altbekannten Twitter-Mustern: Zweieinhalb Stunden diskutierten deutsche Medienschaffende darüber, ob man mit Menschen wie mir reden dürfe. Zum Clubhouse-Meeting gesellten sich viele öffentlich-rechtliche Journalisten, die kein Problem darin sahen, das virtuelle Podium mit linksradikalen Aktivisten zu teilen. Weil ich mich ebenfalls einschaltete, hörte ich, wie ich vor 1800 Zuhörern als Nazi denunziert wurde. weiter
Israel will 1.000 Impfdosen für palästinensisches Pflegepersonal im Westjordanland bereitstellen. Das berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur WALLA. Zudem habe die Palästinensische Autonomiebehörde um Hilfe bei der Lieferung des russischen Impfstoffes Sputnik V gebeten. Mehrere Menschenrechtsorganisationen beschuldigten Israel, die Palästinenser nicht mit Impfstoff zu versorgen. Laut den Oslo-Abkommen ist die PA dafür zuständig. In Israel wurden bereits…
Alarmruf aus Wien: Laut einer Studie leiden inzwischen mehr als die Hälfte der Jugendlichen an depressiven Symptomen, die Zahl der besonders schweren Fälle hat sich beinahe verzehnfacht. Experten warnen vor langwierigen Folgen über die Pandemie hinaus. Der Beitrag Überlastete Klinik, Triage in Wien: Aber nicht wegen Covid-19 erschien zuerst auf reitschuster.de.
Ein Blick auf die Umstände, die Vlad den Pfählern und Iwan den Schrecklichen aufsteigen ließen Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 22. Januar 2021 Geschichte – oder wie wir sehen werden: Pseudogeschichte – anzuführen, ist einer der wichtigsten Wege, wie die Apologeten des Islam versuchen die Überzeugungen Mohammeds und seiner Anhänger zu veredeln. Als eine Art von […]
Vielleicht gehört das ja auch zum staatlich verordneten und finanzierten Kampf gegen Rechts: Der AfD-Kreisvorsitzende von Nordsachsen und Bundestagskandidat, René Bochmann, ist nur knapp einem Unglück entkommen. Unbekannte haben am Vorderrad seines Autos drei Radmuttern entfernt und zwei weitere gelockert. Während der Fahrt bewegte sich plötzlich das Lenkrad unkontrolliert. Einen drohenden Zusammenprall mit einer älteren Passantin konnte Bochmann nur knapp verhindern.…
Die von Anschlägen bedrohten Politiker fordern nun einen Untersuchungsausschuss, um zu klären, wieso der geständige Spion trotz laufender Ermittlungen abgeschoben wurde. Wiener Zeitung Der Fall ist bekannt: Im September stellte sich ein mutmaßlicher Spion des türkischen Geheimdienstes MIT den österreichischen Behörden. Er gab an, mit Anschlägen betraut worden zu sein. Laut seiner Einvernahme auf der…
Viele Deutsche träumen vom Wohnen in einem Einfamilienhaus. Doch das könnte bald schwieriger werden: In einem Hamburger Viertel darf seit einem Jahr kein Einfamilienhaus mehr gebaut werden. Warum das so ist und was passiert, wenn das Verbot bundesweit kommen sollte. Verantwortlich für die Entwicklung ist Werner-Boelz, wie die „Welt“ berichtet. Der Grünen-Politiker ist seit Februar 2020 Bezirksamtschef im Hamburger Norden. Boelz sorgt dafür, dass in seinem Bezirk eine Vorgabe aus dem rot-grünen Koalitionsvertrag von 2020 strikt umgesetzt wird. Hintergrund des Verbots: Der Gebäudetyp ist bei der Energienutzung ineffizient und braucht zu viel Platz. So sieht das der Senat der Hansestadt. weiter
Ohne direkten Befehl des Kommandeurs der Auslandseinheit der Iranischen Revolutionsgarden sei im Gaza-Streifen nichts gelaufen, sagt Generalsekretär Ziyad al-Nakhaleh. Times of Israel Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) erklärte, dass seine Organisation „direkte Befehle“ von Qassem Soleimani erhielt, dem im vergangenen Jahr bei einem US-Luftangriff getöteten Kommandeur der Quds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden.…
Kanzlerin und Minister haben keine Eile beim Impfen – bei sich selbst. Man könne den Wählern eine „Bevorzugung“ nicht zumuten, so die Botschaft. Doch die trifft nicht die Stimmung in der Bevölkerung. Nur 30 Prozent sind dagegen, dass die Politiker mit gutem Beispiel voran gehen. Der Beitrag Politiker an die Impffront! erschien zuerst auf reitschuster.de.
Die Ermordung von Funktionärinnen und weiblichen Verwaltungsangestellten soll die Botschaft an die lokalen Räte senden, keine Frauen zu beschäftigen. Seth J. Frantzman, Jerusalem Post Im Osten Syriens sind zwei Frauen entführt und ermordet worden, wobei es sich um die jüngsten Morde zu handeln scheint, die vom Islamischen Staat (ISIS) gegen die von den USA unterstützten…
Die US-Regierung wird die Beziehungen zu den Palästinensern erneuern und will auch die Hilfszahlungen wiederaufnehmen, die Trump wegen der palästinensischen Terrorrenten gestoppt hatte. Die Vereinigten Staaten werden die Beziehungen zu den Palästinensern erneuern und werden im Zuge dessen auch die Mission der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) in Washington, D.C. wiedereröffnen, sagte der amtierende US-Botschafter bei den…
Im Januar sind die Preise erstmals seit sechs Monaten wieder gestiegen. Ökonomen erwarten einen weiteren Anstieg und stärkere Differenzen im Euro-Raum.
Die Inflation in Deutschland ist zum Jahresbeginn deutlich nach oben gesprungen. Die monatliche Rate stieg im Januar auf 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Dezember hatte sie noch bei minus 0,3 Prozent gelegen.
Anmerkung: Die im Beitrag aufgeführten Gründe sind nur die halbe Wahrheit. Die Gelddruckmaschinen lassen Grüßen, es ist zu viel Geld im Umlauf (siehe Ausführungen von Markus Krall). Zudem wird jetzt so getan, als wäre damit nicht zu rechnen gewesen. Der „Point of (no) Return“ ist längst überschritten
Die Commerzbank will bis 2024 brutto rund 10.000 Vollzeitstellen abbauen. In Deutschland würde dies jeden dritten Arbeitsplatz betreffen, teilte der Frankfurter MDax-Konzern am Donnerstag mit. Entsprechende Eckdaten der Sparpläne des Vorstands sollen am 3. Februar vom Aufsichtsrat erörtert werden.
Die Bank hat am Donnerstag eine Adhoc-Meldung veröffentlicht, in der die Pläne für ein „neues Strategieprogramm“ konkretisiert werden. Demnach plant die Bank mit Sitz in Frankfurt, „ihr Geschäftsmodell zu fokussieren und zu digitalisieren, in allen Bereichen die Kosten erheblich zu reduzieren und ihre Profitabilität bis 2024 deutlich zu erhöhen“, wie es in der Mitteilung heißt.
Dabei wolle die Commerzbank künftig „konsequent Profitabilität vor Wachstum“ stellen. Das betrifft auch das Personal. Im Zuge des Konzernumbaus werden „in erheblichem Umfang“ Stellen wegfallen, so die teilverstaatlichte Bank weiter. weiter