Der neue US-Präsident Joe Biden – formal gehört er der katholischen Kirche an – hat am Donnerstag wenige Stunden vor der Durchführung des weltbekannten Marsches für das Leben in Washington DC., der 2021 aber nur virtuell durchgeführt wird, mit einem Dekret die Finanzierungsschleusen für die weltweite Abtreibungsindustrie geöffnet. Mit der Abkehr von der sogenannten Mexico City Policy, das ein Verbot von Entwicklungshilfe-Zahlungen an ausländische Organisationen vorsieht, die Abtreibungen vornehmen, können ausländische Abtreibungsgruppen wieder US-Steuergelder bekommen. Die Regel wurde in den 80er-Jahren unter dem damaligen republikanischen Präsidenten Ronald Reagan eingeführt und wurde zuletzt von US-Präsident Donald Trump wieder erneuert. Bidens Genosse Barack Obama hatte 2009 wenige Tage nach seinem Amtseid ebenfalls wieder staatliche Mittel für solche Organisationen verfügbar gemacht. weiter