Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt spricht Israel wegen seines Impftempos ab, ein Rechtsstaat zu sein. Gleichzeitig fordert der Nachrichtensender ntv israelische Geldgeschenke an die Palästinensische Autonomiebehörde.
Israel kann es seinen Kritikern wirklich niemals recht machen – auch nicht in der Corona-Krise: Sind die Infektionszahlen zu hoch, echauffieren sie sich über die schon mal mit deutschen Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern verglichenen Haredim („Ultra-Orthodoxen“), die sich an keine Regeln hielten. Unternimmt der jüdische Staat etwas gegen die Pandemie, ist es natürlich auch nicht recht.
So will sich der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Erich Haseloff, die deutsche Impfstrategie nicht durch dauernde Hinweise auf die israelische Impfgeschwindigkeit schlechtmachen lassen und verweist dazu auf die deutsche Rechtsstaatlichkeit, wegen der man nun einmal „nicht im Drive-In sozusagen sich da schnell ‘ne Spritze holen“ könne. weiter