Klammheimlich hat Berlin die Vorgaben für die Überbrückungshilfen geändert. Das schließt viele Firmen von der Unterstützung aus. Steuerberater sind empört. Aus den Mails spricht der pure Frust. Sie arbeite wie viele ihrer Kollegen bis zur „absoluten Erschöpfung“, um Geschäfte wie die Lieblingspizzeria um die Ecke zu retten, schreibt eine Steuerberaterin. Doch die Politik mache ihr das Leben schwer. weiter

Oder hier:

Zehntausende von Anträgen für die Corona-Hilfen sind mit einem Mal ungültig und müssen neu gestellt werden. Die Bundesregierung änderte das Kleingedruckte. Voraussetzung ist nun etwa, dass ein Unternehmen tatsächlich Verlust machen muss, um Hilfen zu bekommen. „Mit Wumms“ wollte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) Anfang Juni 2020 „aus der Krise kommen“. Groß angekündigt wurde das „Rettungsprogramm“ für Unternehmen. „Novemberhilfen“ und „Dezemberhilfen“ sollten an alle Unternehmen gezahlt werden, die während des Lockdowns einen deutlichen Umsatzrückgang verkraften und gleichzeitig Kosten decken mussten. Die Realität sieht oft anders aus. Von den insgesamt veranschlagten 15 Milliarden Euro wurden nach Angaben des Handelsblatts bislang nur 1,2 Milliarden ausgezahlt – „weil die Bundesregierung mit der Programmierung der IT zur Auszahlung der Hilfsgelder nicht hinterherkam“. Tatsächlich gibt es zu dem von Politik und Medien groß verkündeten „Hilfsprogramm“ eine Menge Kleingedrucktes. Einen Teil davon änderte die Bundesregierung erst im Dezember, nachdem bereits zahlreiche Unternehmen einen Antrag eingereicht hatten. Die Anträge wurden somit ungültig und müssen neu verfasst werden. weiter

Anmerkung: Wer glaubt noch an Softwareproblemen? Viele warten noch auf Zahlungen aus November. Pleite ist der Staat sowieso, steckt Absicht dahinter? Und jetzt kommt noch eine Lockdown – Erweiterung von 8 – 12 Wochen?