Von fragwürdigen und fehlinterpretierten Corona-Zahlen
Also in Deutschland ist es so, dass alle Menschen, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, und wenn sie dann sterben, dann sind das COVID-19-Fälle. Das heißt, wir zählen einfach. Das Entscheidende ist das Ergebnis des Tests COVID-19. Da wird nicht unterschieden, ob sie dann Grundkrankheiten hatten oder nicht, sondern im Nachhinein erhalten wir dann die Informationen, ob die Menschen, die verstorben sind, Grundkrankheiten hatten oder nicht. Wir melden alle Fälle, die COVID-19-positiv sind und gestorben sind als COVID-19-Sterbefälle.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die bis zu knapp 1000 Todesfälle pro Tag, welche in der letzten Woche vom RKI gemeldet wurden, aufgrund von Meldeverzugsproblemen die Anzahl der tatsächlich an einem Tag verstorbenen Personen sehr stark überschätzen. Hinzu kommt, dass es sich – anders als im Frühjahr – bei einem Großteil der Todesfälle um Fälle handelt, bei welchen der Symptombeginn unbekannt ist.
Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass viele der im Zuge der zweiten Welle vom RKI gemeldeten „COVID-19-Todesfälle“ in Wirklichkeit an anderen Todesursachen verstorben sind, was durch die aktuellen Zahlen zum fehlenden Anstieg der Übersterblichkeit und den Zahlen aus Bayern zum sinkenden Anteil der ursächlich am Virus SARS-CoV-2 verstorbenen Personen bestätigt wird.
Deutschlandweit betrachtet lässt sich also im Schnitt keine Überlastung der Intensivstationen erkennen. Bestätigt wird diese Einschätzung durch den Chef des Klinikbetreibers Fresenius, Stephan Sturm, welcher mit der Tochter Helios Deutschlands größter privater Klinikbetreiber ist und jährlich rund 5,6 Millionen Patienten behandelt.
Selbst wenn Patienten demnach in Wirklichkeit beispielsweise wegen Herzkrankheiten, Schlaganfällen oder Unfällen ohne jede weitere COVID-19-spezifische Krankheitssymptome auf Intensivstation liegen, werden diese beim Erhalt eines positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnisses als „COVID-19-Intensivpatienten“ gezählt. Eine Erklärungsmöglichkeit dafür, dass trotz des starken Anstiegs an sogenannten „COVID-19-Intensivpatienten“ die Anzahl der insgesamt belegten Intensivbetten relativ gleichbleibt, könnte also sein, dass nur eine Art „Umetikettierung“ von „normalen“ Intensivpatienten in „COVID-19-Intensivpatienten“ stattfindet.
Anders als von vielen Medien, in Regierungserklärungen und von manchen Wissenschaftlern der Anschein erweckt wird, gibt es demnach keinen Grund, außergewöhnliche Ängste zu haben und bisher nie dagewesene Maßnahmen zu ergreifen
Hinweis: Ein sehr guter Artikel mit vielen Grafiken gut erklärt
Ein Schreiben, was dies Untermauert:
