Seit 1867 kehrt das jüdische Volk in sein Heimatland Israel zurück. Dieser Prozess wird Aliyah (עליה) genannt und bedeutet so viel wie hinaufziehen. Das Wort Aliyah beschreibt auch den Aufstieg des Tempelbergs. Die Rückkehrer die nach Israel einwandern werden Olim (עולים) genannt. Mit der Staatsgründung 1948 verzehnfachte sich die Aliyah, auch die Befreiung Jeruschalajims im Sechstagekrieg 1967 führte zu einem deutlichen Anstieg. Mit dem Fall des Eisernen Vorhang machten viele russische Juden Aliyah nach Israel. Seit 2018 gibt es in Israel mehr Juden als in jedem anderen Land der Welt. Trotz der enormen Leistung, die der kleine jüdische Staat bei der Aufnahme der Olim gebracht hat, leben immer noch viele Juden außerhalb des Heiligen Landes. Besonders die Juden in Äthiopien haben es schwer, denn sie warten schon sehr lange auf die Möglichkeit nach Israel einzuwandern und sind aktuell von Krieg bedroht. Dies führte nun dazu, dass der Staat Israel die Operation Tzur Israel ins Leben rief, die die Juden zügig aus Äthiopien holen möchte. Am Donnerstag kamen bereits 416 von ihnen am Flughafen in Tel Aviv an und wurden von Regierungsvertretern herzlich begrüßt. weiter