Auch wenn der Tempelberg in Jeruschalajim zu Israel gehört und der jüdische Staat für die Sicherheit zuständig ist, so wird er doch von der jordanischen Waqf, der Tempelbergorganisation, verwaltet. Der lange Zeit als unveränderlich geltende Status quo hat zu kippen begonnen, seit dem lautes tägliches jüdisches Gebet ab Pessach 2019 auf dem Tempelberg zu hören ist. Während jüdische Tempelbergorganisationen die Politik auffordern, den Tempeldienst zu erlauben und an der Wiedereinsetzung des täglichen Opfers arbeiten, forderte Otzma Yehudit Netanjahu auf, die Waqf vom Tempelberg zu entfernen. Diese steht in Verdacht mit der Hamas zusammenzuarbeiten. Auch christliche amerikanische Kongressabgeordnete forderten eine Veränderung des Status quo auf dem Tempelberg. Aber ebenso wird von muslimischer Seite der Ruf nach Veränderung immer größer, nachdem Besucher der Al-Aqsa-Moschee, die aus den Golfstaaten kamen, von ‘Palästinensern’ drangsaliert wurden. Hinzu kommt, dass Israel bereits mit Saudi-Arabien über die Kontrolle über den Tempelbergs verhandelt. Der kürzliche Besuch von Netanjahu in NEOM sorgt nun bei Jordanien für Unruhe. weiter
Jordanien fürchtet Kontrollverlust über heilige Stätten in Jeruschalajim
05 Samstag Dez 2020
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