Gestern Abend zum Beginn des Schabbats hat sich Amir Tsarfati aus Israel mit einer Botschaft der Ermutigung und Hoffnung an uns gewandt, die ich euch gerne weitergeben möchte. weiter
Eine wichtige Botschaft von Amir
05 Samstag Dez 2020
Posted in Allgemein
Haggai 2,6
Denn so spricht der HERR der Heerscharen: Noch einmal – wenig Zeit ist es noch – und ich werde den Himmel und die Erde und das Meer und das Trockene erschüttern.
»Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.« Dieses »Noch einmal« aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann. Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“
Wir haben ein unerschütterliches Reich empfangen. Aber wie? Hier sind wir an ein zweites Ereignis erinnert, zu dem der Herr die Welt erschüttert hat. Denn wenn der Herr Frieden geben will, dann muss er Frieden schaffen. Er allein muss es tun, weil allein er es kann. Unsere menschlichen Herzen können es nicht, ja sie wollen es von Natur aus nicht. Wohl sehnt sich die Menschheit nach Frieden, aber es ist ein anderer Frieden. Der Frieden, den Gott gibt, der ist gegründet auf seiner Barmherzigkeit, seiner Liebe und Treue. Diese Treue wurde sichtbar, in der Erfüllung der Hoffnung, die es seit Adam und Eva in dieser Welt gibt und die vor allem in dem kleinen Volk der Juden lebendig geblieben ist. Sie wurde deutlich im Kommen des Schlangentöters, durch den alle Völker der Erde gesegnet werden sollen. Haggai will also auch die Hoffnung stärken, dass der Stern aus Juda aufgeht und das Zepter aus Israel aufkommt. Der Prophet erinnerte seine Mitmenschen an die große Umwälzung die geschehen sollte, wenn Gottes Sohn vom Himmel kommt, um die bestehenden Ordnungen in eine neue Ordnung zu verändern. Wenn Christus kommt, dann wird das Himmel und Erde in Bewegung setzen. Unter den Engeln wird große Freude sein, über das gnädige Handeln des Herrn an seinen Geschöpfen. Über jeden einzelnen Sünder, der durch Christus gerettet wird, werden sich die Engel im Himmel freuen. Dieser Freude haben sie schon in der Weihnacht gegenüber den Hirten Ausdruck gegeben. Und auf der Erde? Da hören wir in der Weihnacht, wie die Menschen durch den Befehl des Kaisers in Bewegung gerieten, weil eine Steuerschätzung sie in ihre jeweiligen Heimatstädte trieb. Aber wirklich erschüttert hat die Welt dann erst die Botschaft, die Jahre später aus Jerusalem kommend, die Welt erobert hat. Es ist die Botschaft von dem Frieden, den Christus mit seinem Leiden und Sterben gebraucht hat. Als Haggai seine Botschaft brachte, da litten die Einwohner Jerusalems unter der Unscheinbarkeit und Schwäche des Volkes. Andere waren groß und hatten eine Macht, der sich auch Israel in dieser Welt unterwerfen musste. Doch es sollte geschehen, dass es gerade dieses kleine Volk sein würde, aus dem heraus die Welt erschüttert werden würde. Aus dem kleinen, unscheinbaren Volk der Juden, erwuchs der Welt der Herr, der Himmel und Erde erschüttert hat, der Bewegung in das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen brachte. Wo auch immer die Botschaft vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn verkündet wurde, sind Menschen im Herzen getroffen worden und sie kamen zum Glauben an ihren Herrn und Heiland. Überall dort wuchs das unerschütterliche Reich, von dem der Hebräerbrief schreibt, zu dem wir im Glauben gehören dürfen und das bestehen bleiben wird, wenn der Jüngste Tag das Alte vergehen lässt. Dann müssen alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters. Für die aber, die schon heute glauben, dass Christus als Retter der Welt geboren wurde und der als Opfer für die Sünden der Welt gestorben und auferstanden ist, wird diese zweite Erschütterung im ewigen Frieden enden. Denn der Herr will Frieden geben! Dazu wird er die Welt erschüttern!
Joh. 17,3. Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
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Danke
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Gerne
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