Liebe Freunde,

„Ich hab’s doch gewusst, dass Sie ein Goy sind, noch dazu ein Rechtsextremer

Sie sind ein Corona – Leugner und ein Nazi

Das sind noch charmante Bezeichnungen für mich, aber was erzähle ich Euch das? Das die Bedrängnis für uns immer größer wird, hat uns unser Herr Jesus schon vorhergesagt. Es sind nicht die Atheisten, die Wölfe sind in den eigenen Reihen, unter Christen und Juden.

Aber wir wollen nicht den Fehler Martin Luther’s wiederholen, wir wollen standhaft bleiben. Denn dann Heil kommt von den Juden – Johannes 4,22

Also fangen wir an:

„Martin Luther haben wir es zu verdanken, dass die Bibel ins Deutsche übersetzt wurde und so Millionen von Menschen wieder einen persönlichen Zugang zum christlichen Glauben fanden. Doch die „Lichtgestalt“ Luthers hatte auch Schattenseiten. Da die Juden sich der wiederentdeckten Glaubenslehre des Reformators nicht anschließen wollten, verleumdete und verfluchte er sie auf übelste Art und Weise – und ebnete damit den Weg für einen religiös begründeten Antisemitismus, auf den sich später Hitler und die Nationalsozialisten beriefen. Dr. Jürgen Bühler und Johannes Gerloff führen durch diese Sendung und zeigen beide Seiten Luthers auf.“

So beginnt die Einleitung eines Videos über Martin Luther was ich persönlich sehr interessant finde. Quelle

Anbei einige Information die uns helfen sollen, mit dieser Situation etwas besser klar zukommen. Eins vorweg, es gibt sicherlich bei uns allen bestimmte Personen, deren Predigt wir nicht so toll finden, aus welchen Grünen auch immer, aber wir sind aufgerufen zu prüfen:

1. Gott – und nicht Corona – soll an erster Stelle in unserem Denken, Reden und Handeln stehen.
2. Gottvertrauen – und nicht Angst – soll unseren Umgang mit allem Geschehen, auch mit Krankheiten, Seuchen, Krisen und Katastrophen bestimmen.
3. Besonnenheit – und nicht Panik – soll uns in unseren Entscheidungen und Verhaltensweisen leiten.
4. Gebet – und nicht Richtgeist – soll unseren Umgang mit der Obrigkeit bestimmen.
5. Liebe – und nicht Rücksichtslosigkeit – soll unseren Umgang mit unserem Nächsten bestimmen.
6. Liebe zu unserem Nächsten gebietet uns , ihn auch in der Corona-Krise nicht allein und im Stich zu lassen, sondern ihm das Evangelium und die Liebe Jesu Christi in Wort und Tat zu bezeugen.
7. Gehorsam gegenüber Gottes Wort gebietet uns ferner, „Gott mehr zu gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5,29). Dies gilt, sobald die Obrigkeit etwas anordnet, was Gottes Wort diametral widerspricht, z.B. wenn sie Gottesdienste, Mission, Diakonie oder den gemeinsamen Gemeindegesang auf längere Zeit oder gar dauerhaft verbieten würde. Dies ist bisher Gott sei Dank nicht der Fall.
8. Gehorsam gegenüber Gottes Wort gebietet uns, unsere Kirchen, Gemeindehäuser und Versammlungen nicht auf Dauer zu schließen (höchstens kurzzeitig in einer extremen pandemischen Krisensituation), denn Gottes Wort ermahnt uns: „Verlasst eure Versammlungen nicht!“ (Hebräer 10,25). „Sie blieben treu in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet“ (Apostelgeschichte 2,42).
9. Gehorsam gegenüber Gottes Wort gebietet uns, nicht auf Dauer auf Gesang in den Gemeinden zu verzichten (höchstens kurzzeitig), denn Gottes Wort fordert uns auf: „Singt dem HERRN ein neues Lied, sein Lob in der Gemeinde der Getreuen!“ (Psalm 149,1). „Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen!“ (Epheser 5,19).
10. Christen können im persönlichen Umgang mit der Corona-Krise unterschiedliche Erkenntnisse und Ansichten haben, sollten sich aber wegen solcher Fragen nicht auseinander bringen und spalten lassen, denn im Zentrum der Gemeinde soll allein Jesus Christus stehen und niemand anderes, auch keine Politik.
11. Christen sollten wegen der kommenden Corona-Impfung nicht wild spekulieren, sondern nüchtern prüfen, was im Impfstoff enthalten ist und ob er mehr schadet oder nützt. Im Zweifelsfall gebietet uns Gottes Wort, etwas lieber nicht zu tun: „Was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde“ (Römer 14,23). Man sollte sich nicht blindlings impfen lassen, sondern vorher folgende Fragen stellen: „Was bewirkt der Impfstoff genau? Welche Bestandteile enthält er? Ist er ausreichend getestet? Wie wirkt er? Welche Risiken und Nebenwirkungen bringt er mit sich? Erzeugt er eine Antikörper-Reaktion oder greift er in mein Erbgut ein? Ist er mit einer Kennzeichnung und Kontrolle des Menschen (vgl. Offenbarung 13,16-18!) verbunden?“ Jeder hat das Recht, dass ihm vor einer etwaigen Impfung solche Fragen beantwortet werden. Niemand kann gegen seinen Willen zur Impfung gezwungen werden!
12. Christen dürfen in der Haltung leben, dass wahre Kinder Gottes in der Hand des HERRN geborgen sind, egal was kommt. Gott hat ein herrliches Reich für uns bereit, in dem „kein Tod, kein Leid, kein Wehklagen und kein Schmerz mehr sein werden; denn das Erste ist vergangen“ (Offenbarung 21,4).Jeder Mensch, der Gottes Sohn Jesus Christus im Glauben in sein Herz aufgenommen hat und Ihm in Liebe und Dankbarkeit nachfolgt, darf sich auf das ewige Leben bei Gott im Himmel freuen.

Diese Information habe ich folgender Seite entnommen, Sie finden dort noch viel mehr inclusive eines Videos: Quelle

Jetzt noch etwas aus einem Newsletter, die einzelnen Verfasser sind mir bekannt:

Gläubige Ärztin warnt vor neuer Impftechnik

weiter

Ein Schreiben an die EKD

„Herrn Dr. Reinhardt Schink, Deutsche Evangelische Allianz,

in Beantwortung Ihres Schreibens vom 24.11.2020 teile ich Ihnen mit, daß ich früher gerne in der Evangelischen Allianz aus Überzeugung mitgearbeitet habe. Inzwischen habe ich das Vertrauen zur Allianz verloren, weil die Allianz aus meiner Sicht ein zu enges und unkritisches Verhältnis zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eingegangen ist. Die EKD muß unter dem Aspekt ihrer Leitung betrachtet werden, nicht unter dem Aspekt ihrer Randfiguren.

– In der EKD hat sich die Irrlehre der Historisch-Kritischen Theologie (HKT) durchgesetzt. „Eine Kirche, die nichts über das Zukünftig-Ewige zu sagen hat, hat überhaupt nichts zu sagen. Sie ist bankrott“ (Emil Brunner). Die HKT beruht auf dem obsoleten kausal-mechanistischen Weltbild des vorletzten Jahrhunderts. Die HKT ist nicht wissenschaftlich, weil sie Hypothesen verabsolutiert.

– Die EKD übt einen destruktiven Einfluß auf unser Volk aus und ist vom Neomarxismus unterwandert.

– Die EKD lehnt das Apostolische Glaubensbekenntnis ab. Welcher Landesbischof ist von der Jungfrauengeburt Jesu und von seiner leiblichen Auferstehung persönlich überzeugt?

– Die EKD lehnt das Sola-Scriptura-Prinzip der Reformation ab. Die Bibel lehrt, daß homosexuelle Praxis gegen den Willen Gottes ist.

– Die EKD mißachtet das Lebensrecht ungeborener Kinder und stellt „Tötungslizenzen“ (Erzbischof Dyba) aus.

– Die EKD untersagt es, Juden das Evangelium zu verkünden. Das ist gegen den Willen von Jesus.

– Die EKD fördert massiv die Islamisierung Deutschlands. Sie fordert, daß der antichristliche und grundgesetzwidrige Islam flächendeckend an öffentlichen Schulen gelehrt wird.

– Die EKD unterstützt die deutschfeindliche Politik der Bundeskanzlerin.

Das Kernproblem der EKD sehe ich in der falschen Vorstellung, man könne aus Säuglingen Christen machen durch einen kirchlichen Ritus. Die Folge ist, daß Theologen, die keine Christen im Sinne des Neuen Testamentes sind, in die höchsten kirchlichen Ämter aufsteigen können. Vielleicht führt der zu erwartende Ausschluß von Pastor Latzel aus der Bremischen Kirche zu einer ekklesiologischen Neubesinnung. Die seit 50 Jahren existierende Bekenntnisbewegung hat gezeigt, daß in der EKD eine Orientierung nach der Bibel nicht durchgesetzt werden kann.

Dieses Schreiben kann verbreitet werden. Christen sollen geistlich wach sein und sich nicht verführen lassen.     Mit freundlichen Grüßen“

Fundstück

Auf der Seite der Wahrheit bleiben! 

Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis

der Wahrheit kommen.

1. Timotheus 2, Vers 4

Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der

Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht

glauben, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

2. Thessalonicher 2, Verse 11 und 12

Die beiden neutestamentlichen Aussagen scheinen einen unüberbrück-

baren Widerspruch zu beinhalten, weshalb es sehr wichtig ist, die Aus-

sagen immer im biblischen Kontext zu lesen.

Gott, der durch und durch wahrhaftig ist, belügt niemanden, sondern will,

dass alle Menschen das erkennen und wahrnehmen, was für sie von

größter existenzieller Bedeutung ist, damit sie leben und ins ewige Leben

finden. Gott zwingt aber niemanden. Wer nicht will, Gott, sein Wort und Heilsan-

gebot ablehnt und sich stattdessen von verderblichen Irrlehren, verlo-

genen Ideologien und Scheinerfolgen blenden und beeindrucken lässt,

wird von Gott nicht daran gehindert.

Diese Menschen werden allerdings von Gott dahingegeben, und dazu

sendet ER ihnen noch machtvolle Verführungen, denen sie nicht wider-

stehen können, sondern der Lüge glauben müssen. Verurteilt zum Un-

glauben! Das ist schreckliches Gericht Gottes!   

Gerade die obigen Verse aus dem 2. Thessalonicherbrief gehen mir

derzeit nicht aus dem Sinn, wenn ich sehe, wie sich Menschen beein-

flussen und in der gewünschten Weise bereitwillig lenken lassen.

Verführungen können auf zweierlei Weise geschehen:

Einmal, dass herrliche Zeiten und Wohltaten aller Art versprochen wer-

den, für die sich jeder Einsatz lohnt, weshalb solche Versprechungen

Begeisterung und Zustimmung bewirken.

Die andere, und seither bestens bewährte Methode, ist die Angst- und

Panikmache. Klassisches Beispiel ist die Angst vor der Hölle. In unserer

Zeit die Angst vor Existenzvernichtung, Krankheit und Tod. Der Geängs-

tigte ist deshalb zu fast allem bereit, was ihm „Erlösung“ verspricht.

Ich denke hier an Aussagen derart, dass es zur Veränderung der Ver-

hältnisse – natürlich nur zum „Besten“ – nur einer weltweiten Katastrophe

oder einer Seuche bedarf, die dann als Vorwand für Veränderungen

genutzt werden kann.

Und da muss man gar nicht so weit gehen, wenn man hört, dass die

jetzige Lage geeignet ist, Gesetze durchzubringen, für die man sonst

keine Mehrheit bekäme, und wie aus berufenen Mund zu hören war,

kann einer allseits bekannten Persönlichkeit der derzeitige Zustand

gar nicht lange genug gehen.

Diese Persönlichkeit  steht zudem den „One World“ Vorstellungen nahe:

Welteinheitsstaat, Offene Grenzen, Welteinheitsregierung; Sehr gefährlich!

Möge uns Gott davor bewahren uns von lügenhaften Zeichen und

Wundern beeindrucken zu lassen. Wir wollen allein unseren König

Jesus Christus vertrauen!

Ein Schreiben an Herrn Söder

Risiko der Covid-19-Impfung

Sehr geehrter Herr Dr. Söder,

es reicht nicht aus, daß Sie Kreuze in Gerichtsräumen aufhängen lassen. Es reicht nicht aus, Mitglied einer Kirche zu sein. Jesus hat gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ Wir müssen uns für die Wahrheit öffnen. Wir müssen bereit sein, Fakten zu akzeptieren. Es reicht nicht aus, irgendeine Meinung zu haben. Unsere Meinung muß mit der Wirklichkeit übereinstimmen.

Wissenschaft ist Erkenntnis des Wirklichen zu zweckvollem Handeln“ hatte Adolf von Harnack gesagt. Auf die Covid-19-Erkrankungen können Sie nicht sinnvoll reagieren, wenn Sie lediglich möglichst rigorose Maßnahmen anordnen. Sie müssen sich an Fakten orientieren und darauf hören, was regierungsunabhängige Fachleute zu diesem Problem erforscht haben. Weil Sie das unterlassen, habe die Leute kein Vertrauen zu Ihnen.

Es ist inakzeptabel, daß Sie Ihre Covid-19-Maßnahmen ausschließlich mit den Ergebnissen der PCR-Tests begründen, die keine Viren und somit auch keine Infektionen nachweist.

Wenn Sie echt an der Gesundheit der Bevölkerung interessiert sind, können Sie nicht an der Petition des Lungenfacharztes Dr. Wolfgang Wodarg und des früheren Pfizer-Forschungsleiters Dr. Michael Yeadon vorbeigehen, die sich gegen die Anwendung nicht ausreichend getesteter Impfstoffe gegen Covid-19 richtet:

https://2020news.de/wp-content/uploads/2020/12/Wodarg_Yeadon_EMA_Petition_Pfizer_Trial_FINAL_01DEC2020_DE_unsigned_with_Exhibits.pdf
https://2020news.de/dr-wodarg-und-dr-yeadon-beantragen-den-stopp-saemtlicher-corona-impfstudien-und-rufen-zum-mitzeichnen-der-petition-auf/

Dieses Schreiben möge verbreitet werden.     Mit besorgten Grüßen

Antichristliche Evolutionsmafia

Zum Thema antichristliche Evolutionsmafia zwei Artikel aus Wort+Wissen. Beide zeigen die so typische Ignoranz und Arroganz der Hüter ihres Elfenbeinturms der Gott leugnenden Verbortheit. Darunter noch etwas zum Thema Genderismus. Quelle

Diskriminierung von Christen im Wissenschaftsbereich

neulich haben Wissenschaftler in den USA nachgewiesen, dass die Benachteiligung von Christen im akademischen Bereich nicht nur in deren Wahrnehmung existiert, sondern auch in der Realität (Barnes ME et al. (2020), PLoS ONE, 15(1), e0226826). Zunächst wurde die Wahrnehmung einer Benachteiligung in einer Befragung von 664 Studenten mit verschiedenen Überzeugungen untersucht. Ergebnis: Die Aussage „Diskriminierung von Christen ist kein Problem in der Wissenschaft“ wurde von über 50 % verneint und etwa 19 % maßen der Ungleichbehandlung recht große Bedeutung bei. Sie stimmten der Behauptung zu, es gäbe für Christen nicht die gleichen Aussichten im Beruf als Wissenschaftler wie für Nichtchristen. Um die tatsächlicheBenachteiligung nachzuweisen, wurden einige Tausend Biologieprofessoren per E-Mail zu fünf verschiedenen fiktiven Bewerbern für eine Promotion befragt, wobei allerdings nur einige Hundert auf die Befragung Rückmeldung gaben. Es wurden Biologen befragt, da den Autoren bewusst war, dass die Diskriminierung von Christen sich am deutlichsten im Kontext des Konflikts mit der Evolutionslehre manifestiert. Die fiktiven Bewerber waren hinsichtlich ihrer Qualifikationsmerkmale kaum zu unterscheiden – jedoch durch ihr weltanschauliches Bekenntnis. Bei einem Bewerber äußerte sich dieses im Vorsitz in einer christlichen Vereinigung, bei einem anderen in der Leitung einer atheistischen Vereinigung und bei einem dritten in der Mitgliedschaft in einem Verein ohne weltanschauliches Bekenntnis. Bei zwei weiteren wurden verschiedene Empfehlungsschreiben von Mentoren beigefügt: in einem Fall von der UNICEF und im anderen von „Campus für Christus“.

Einstehen für biblische Schöpfungslehre trotz Benachteiligung

Das Ergebnis war simpel und vorhersagbar: Der Bewerber, welcher das Empfehlungsschreiben von Campus für Christus hatte, wurde hinsichtlich aller Kriterien (Einstellbarkeit, Sympathie, Kompetenz) deutlich schlechter bewertet als alle anderen. Die Autoren stellen fest: „… es bestätigt sich, dass Biologen im akademischen Bereich Vorbehalte gegen Studenten hegen, die sie für fundamentalistisch-evangelikal halten.“ Um Abhilfe zu schaffen, geben die Autoren abschließend einige Empfehlungen: Es solle daran gearbeitet werden, dass die Wahrnehmung der Benachteiligung von Christen in der Wissenschaft abgeschwächt wird. Eventuell lassen sich „fundamentalistische“ Christen so für die Evolutionslehre gewinnen. Jede Bewerbung solle individuell bewertet werden. Es gäbe ja auch Evangelikale, die Evolution nicht ablehnen. Demnach ist Benachteiligung also legitim, wenn Evangelikale nicht von ihren „fundamentalistischen“ Standpunkten abzurücken bereit sind. Dass aber genau diese Haltung für die wahrgenommene und tatsächliche Diskriminierung ursächlich sein könnte, ist den Autoren offenbar nicht aufgegangen. Wir lassen uns jedoch nicht entmutigen (2. Kor 4,1-2) und machen weiter auf interessante Befunde aufmerksam, die die biblische Schöpfungslehre bestätigen.

Herzlich, Ihr

Nur ein Versehen?

Disput um einen Artikel über intelligentes Design (ID) im Journal of Theoretical Biology

Eine argumentative Strategie, die häufig gegen die Schöpfungsforschung ins Feld geführt wird, besteht darin, ihr die Wissenschaftlichkeit abzusprechen. Das wird wiederholt u. a. damit begründet, dass keine Veröffentlichungen in anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschriften die Schöpfungslehre bekräftigen würden. Diese Argumentationsweise ist zum einen unhaltbar und zum anderen heuchlerisch. Zum einen gibt es eine lange Liste von Publikationen zu ID in anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften (https://www.discovery.org/id/peer-review/).1

Zum anderen ist es schon lange kein Geheimnis, dass Befürworter der Evolutionslehre keine Mühe scheuen, Veröffentlichungen zur Schöpfungslehre zu verhindern, wenn nötig auch durch eine nachträgliche Rücknahme unter Vertragsbruch wie im Fall der im wissenschaftlichen Springer-Verlag für 2012 geplanten Artikelserie „Biological Information – New Perspectives“ von W. Dembski und seinen Mitarbeitern.2

Trotz dieses spürbaren Widerstands der großen Mehrheit der wissenschaftlichen Gemeinschaft gegen die Schöpfungsforschung ist kürzlich ein Artikel über ID im Journal of Theoretical Biology veröffentlicht worden. Die Autoren des Beitrags mit dem Titel „Using statistical methods to model the fine-tuning of molecular machines and systems“ sind Steinar Thorvaldsen, Informatiker an der Universität Tromsö,  und Ola Hössjer, Mathematiker an der Universität Stockholm.3  In dem Artikel legen sie schlüssig dar, dass Feinabstimmung in der Molekularbiologie nachweisbar ist und mathematisch akkurat beschrieben werden kann. Sie zeigen auf, dass die Entstehung funktionaler Proteine durch natürliche Vorgänge unmöglich ist und dass nichtreduzierbare Komplexität ein allgegenwärtiges Kennzeichen von Leben ist.

Schon zu Beginn des Artikels wird unmissverständlich klargestellt, worum es geht: „Dieser Artikel beschreibt molekulare Feinabstimmung, wie in der Biologie davon Gebrauch gemacht werden kann und inwiefern sie die übliche Darwin’sche Denkweise herausfordert.“ Und auch an vielen anderen Stellen ist der Artikel sehr deutlich: „Viele biologische Systeme scheinen keinen funktionstüchtigen Vorläufer zu haben, von dem sie sich schrittweise hätten entwickeln können. Und die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Entstehung in einem Sprung ist extrem klein.“ Besonders der Schlusssatz dürfte geradezu als direkter Angriff auf den naturalistischen4 Unterbau der etablierten Wissenschaftsphilosophie wahrgenommen werden: „Doch Wissenschaftler haben noch viel Arbeit zu verrichten, um die Feinabstimmung als belastbare und gänzlich prüfbare wissenschaftliche Hypothese und letztlich als Schöpfungswissenschaft zu etablieren.“

Wer den Artikel auch nur halbwegs gründlich gelesen hat, dürfte sich verwundert gefragt haben, wie ein solcher Artikel in diese Zeitschrift gelangt sein kann. Jedenfalls wird die Annahme dieses Artikels wohl kaum ein Versehen gewesen sein. Sollte die Redaktion mitsamt den externen Gutachtern neuerdings tatsächlich eine offene Diskussion über Schöpfung und Evolution gutheißen? Die Antwort auf diese Frage kam postwendend: Auf der Internetseite der Zeitschrift wurde nach einiger Zeit dem Artikel eine Erklärung der drei leitenden Redakteure beigefügt. Darin distanzieren sie sich von der „Ideologie und dem Konzept des Intelligent Design“. Zudem behaupten die Redakteure, sie wären vor der Veröffentlichung über die „Verbindung der Autoren zu einer kreationistischen Gruppe“ gänzlich uninformiert gewesen. Schließlich wird den Autoren vorgeworfen, die Redaktion getäuscht zu haben, indem sie bei den Schlüsselbegriffen nach Abschluss des Gutachtens noch „intelligent design“ eingefügt hätten.

Das Verhalten der Redaktion wirkt überaus seltsam. Schon das Anbringen einer speziellen Erklärung unter einem angenommenen Artikel ist ein klarer Fall von Diskriminierung. Zudem sind die darin formulierten Unterstellungen fadenscheinig. Die Autoren haben in keiner Weise versucht, ihre Überzeugung zu verheimlichen. Der Artikel ist angefüllt mit überzeugenden Argumenten für ID, und ein kurzer Blick auf die zitierten Quellen dürfte weit mehr als genug Information über die weltanschauliche Positionierung der Autoren liefern. Abgesehen davon ist die Verbindung der Autoren zu einer weltanschaulichen Gruppierung in keiner Weise relevant für die Beurteilung einer wissenschaftlichen Arbeit – einzig die Qualität zählt, sollte man jedenfalls meinen.

Das Fehlen von Einwänden auf der inhaltlich-sachlichen Ebene bestätigt dagegen die Überzeugungskraft der in dem Artikel ausgeführten Argumente. Und auch der letzte Vorwurf des späten Einfügens von ID bei den Schlüsselbegriffen ist unaufrichtig. Es ist offensichtlich, dass ID das Kernthema des Artikels ist. Warum sollte die Suche nach dem Artikel nicht erleichtert werden, indem treffende Schlüsselbegriffe gewählt werden? Selbst wenn diese Veränderung spät vorgenommen wurde, ist sie inhaltlich völlig berechtigt. Außerdem genügte es den Herausgebern des Journal of Theoretical Biology offenbar nicht, sich von dem Artikel zu distanzieren. Sie brachten zusätzlich noch einen Link zu einem Leserbrief an, einer Art qualifizierter Antwort auf den Artikel von drei Biologen von der Universität Georgia. Das Schreiben ist nicht einmal eine halbe Seite lang und wirkt, als hätten die Autoren den Artikel von Thorvaldsen und Hössjer gar nicht gelesen. Die Argumentation wird falsch widergegeben, ignoriert und mit plumpen Behauptungen „widerlegt“. Bezeichnend ist der krönende Schlusssatz: „Nach den Worten von Carl Sagan: ‚Außerordentliche Behauptungen bedürfen außerordentlicher Beweise‘ – eine Schwelle, die in dem Artikel nicht erreicht worden ist.“ Wo genau diese Schwelle liegt, bleibt das Geheimnis der Verfasser des Leserbriefs – ein typischer Fall von Debattenvermeidungsstrategie.

Erfreulich ist jedenfalls, dass mit dem ID-Artikel der zwei skandinavischen Wissenschaftler eine weitere qualitativ hochwertige wissenschaftliche Arbeit vorliegt, die kraftvolle Argumente für die Schöpfungslehre liefert. Die Zunahme solcher Artikel in den letzten Jahren könnte auf Dauer die offen ausgetragene Diskussion fördern.

Quellen
1 Dort sind auch Artikel aus renommierten Journalen wie Annual Reviews Genetics oder Journal of Molecular Biology angeführt.
2 M. Noe, Der Springer-Verlag nimmt die vertragliche Zusage der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Werks zurück, https://www.wort-und-wissen.org/disk/d14-1/.
3 S. Thorvaldsen, O. Hössjer, Using statistical methods to model the fine-tuning of molecular machines and systems, J. Theor. Biol. 2020, 501, https://doi.org/10.1016/j.jtbi.2020.110352.
4 Als „naturalistisch“ wird die Philosophie bezeichnet, welche Hinweise auf einen Schöpfer in der Natur grundsätzlich und von vornherein negiert.

Hier noch etwas zum Thema Genderismus

Männliches und weibliches Gehirn – wirklich?!

Inwieweit sind Mann und Frau unterschiedlich? In Aufbau und Struktur sind geschlechtsspezifische Ausprägungen des menschlichen Gehirns für die Forschung bereits seit langem manifest.

Die im Rahmen der Erforschung des humanen Gehirns erzielten Erkenntnisse wurden in Veröffentlichungen aus verschiedenen Projekten dokumentiert; z. B. Befunde  aus dem 2010 gestarteten „Human Connectome Projekt“, in dem die Verknüpfungen aller Neuronen beim Menschen untersucht und beschrieben wurden. Das „Human Brain Project“ ist eine entsprechende europäische Initiative, die seit 2013 eine Plattform zur Bündelung der Erforschung des menschlichen Gehirns bietet. Mit all diesen Anstrengungen sind ähnlich wie bei der Erforschung des menschlichen Erbguts große Erwartungen verknüpft, dass mit zunehmendem Verständnis des menschlichen Gehirns etwas Wesentliches vom Menschen zugänglich würde.

Geschlechtsspezifische Unterschiede in Aufbau und Funktion des menschlichen Gehirns (Sexualdimorphismus) wurden in der Geschichte seiner Erforschung nie infrage gestellt. Das Ausmaß der Unterschiede, ihre Ursache und ihre Bedeutung werden aber nach wie vor kontrovers diskutiert. Im Rahmen der erwähnten Projekte werden auch Gehirne von Tieren als Modell für das humane Gehirn untersucht, da Experimente an tierischen Gehirnen vergleichsweise weniger ethische Fragen aufwerfen. Die Übertragbarkeit der an Tieren gewonnenen Ergebnisse auf den Menschen muss dann allerdings intensiv geprüft werden.

Liu et al. (2020) haben nun eine Arbeit vorgelegt, in der sie die Übertragbarkeit dieser Befunde aus dem Tiermodell auf den Menschen geprüft haben.1 Dazu haben sie zunächst zwei unabhängige und umfangreiche Datensätze von Schichtaufnahmen (Scans) genutzt, die durch bildgebende Verfahren von menschlichen Gehirnen gewonnen worden waren. Ein Datensatz stammt aus dem Human Connectome Projekt (HCP), der andere aus der englischen UK Biobank (UKB); insgesamt wurden mehr als 2000 Scans in diese Untersuchung einbezogen. Die geschlechtsspezifische räumliche Verteilung der Volumina der grauen Masse erwies sich in diesen Datensätzen als in hohem Maße reproduzierbar.

Weiter untersuchten Liu et al. die bisher beschriebenen im Gehirn ausgeprägten Gene (Transkriptom) und verglichen diese Daten mit der geschlechtsspezifischen Verteilung der grauen Substanz. Das Allen Institute for Brain Science gibt einen öffentlich zugänglichen Atlas heraus, der ca. 16.000 Gene enthält, die im menschlichen Gehirn in RNA umgeschrieben (transkribiert) werden. Dies ermöglicht zu prüfen, ob Gene der X-Chromosomen  bzw. des Y-Chromosoms bevorzugt in den geschlechtsspezifischen Bereichen des Gehirns transkribiert werden, wie das im Mausmodell nachgewiesen worden ist. Außerdem können Gene, die im menschlichen Gehirn exprimiert (ausgeprägt) werden, danach eingeteilt werden, inwieweit ihre Expression mit den geschlechtsspezifischen anatomischen Unterschieden in den Gehirnstrukturen gekoppelt ist.

Die Studie von Liu et al. (2020) zeigt eine enge Verknüpfung der geschlechtsspezifischen anatomischen Unterschiede und der Expression von Genen der X-Chromosomen bzw. des Y-Chromosoms. Dies war zuvor nur in Mäusen, einem Modellsystem für den Menschen, beschrieben worden.

Fazit. Auch wenn nach wie vor viele Fragen zum Unterschied im Gehirn von Mann und Frau offen bleiben und der experimentellen Untersuchung menschlicher Gehirne enge Grenzen gesetzt sind, so haben Liu et al. mit ihrer aktuellen Arbeit doch eindrucksvoll bestätigt, dass es eine Fülle von Befunden gibt, die für eine geschlechtsspezifische Unterscheidung des männlichen und weiblichen Gehirns sprechen. Für eine populäre Zusammenfassung der Resultate von Liu et al. wurde der Titel gewählt: „Gehirn von Mann und Frau ist doch unterschiedlich“ (Podbregar 2020).2 Die darin zum Ausdruck gebrachte Überraschung zeugt entweder von Ignoranz oder massiver weltanschaulicher Voreingenommenheit. Denn das ist, wie oben erwähnt, bereits lange bekannt und wird durch die hier vorgestellte Untersuchung nur einem konkreten Zusammenhang vertieft.

Eine kürzlich erschienene Arbeit unterstreicht, dass bei der Übertragung von tierischen Modellen auf den Menschen Vorsicht geboten ist (Schaeffer et al. 2020).3 Demnach weisen die Gehirne von Nagetieren und Primaten zwar eine vergleichbare Architektur auf, aber bei Mäusen, Krallenäffchen und Mensch sind funktionale Bereiche im Frontallappen unterschiedlich verschaltet. Die gebotene Vorsicht haben Liu et al. (2020) in ihrer Arbeit in vorbildlicher Weise demonstriert. Quelle

Hinweis:

Für die schlechte Formatierung möchte ich mich entschuldigen. Meine ehemalige Mitstreiterin Kerstin, im Mai 2016 heimgegangen, antwortete mal auf die Frage, ob sie eine Fundamentalistin sei mit Ja. Ihre Begründung: Ihr Fundament beruht auf die Heilige Schrift.