In seiner bisherigen Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump im Gegensatz zu den meisten seiner Vorgänger noch keinen neuen Krieg angefangen, sondern sich durch den US-Friedensplan und den ‘Abraham Accord‘ als ein Vermittler des Friedens hervorgetan. Nach der US-Wahl, die viele Ungereimtheiten aufweist und großen Einfluss auf den Nahen Osten hat, versucht er über juristischem Weg das Wahlergebnis anzufechten. Ob dies gelingen und ihm eine 2. Amtszeit bescheren wird ist noch unklar. Jedenfalls sorgt der drohende Präsidentenwechsel im Nahen Osten für Unruhe. Besonders der Iran würde für Israel und den Nahen Osten gefährlich werden, sollte Trump keine 2. Amtszeit bekommen. Möglicherweise wird Trump als ‘Abschiedsgeschenk’ an Israel den Iran angreifen, um die zukünftige nukleare Bedrohung zu beseitigen. Ende November waren Netanjahu und Mossadchef Cohen nach NEOM, Saudi-Arabien geflogen, um sich mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu treffen, dabei ging es neben der Normalisierung auch um die Bedrohung aus dem Iran. Bei diesem Treffen war auch US-Außenminister Mike Pompeo anwesend. Israel bereitet sich darauf vor, dass die Vereinigten Staaten den Iran angreifen könnten. Was die Situation weiter anheizt ist die Tötung des Kopfes des iranischen Atomprogramms. weiter