„Der Teufel als Mammon. Für einen christlich und katholisch geprägten Menschen wie Markus Krall völlig natürlich. Er weiß um den Kampf zwischen Gott und Satan und spricht völlig ungeniert darüber, weil sich für ihn daraus alles erklärt, was im heutigen Geld- bzw. Mammon-System falsch läuft.

Markus Krall: „Das, worin wir heute sind, ist der Kampf zwischen Freiheit, also Gott, und Sozialismus, also Satan. Da brauchen wir uns nur die Völkermorde von Stalin oder Mao oder die Gräueltaten von Pol Pot anschauen, alles sozialistische bzw. kommunistische Systeme. Es handelt sich dabei um das Manifest des Bösen.“

Ich füge ein: „Weil es die Menschen hasst?“

Markus Krall: „Genau. Und warum? Weil der Mensch das Geschenk der Freiheit von Gott erhalten hat. Der ganze Streit, kosmisch oder heilsgeschichtlich gesehen, ging los, als Gott den Menschen als freies Wesen erschaffen hat. Das war es, was dem Satan nicht gepasst hat. Das ist der Urgrund des Ganzen. Der Teufel ist seitdem damit befasst, Gott zu beweisen, dass die Freiheit ein schlechtes Geschenk gewesen ist. Es geht ihm darum, Recht zu bekommen. Und deshalb greift er kontinuierlich die Freiheit des Menschen an und möchte ihn dazu bringen, seine Freiheit aufzugeben, sie wegzuwerfen und sich in die Barbarei zu begeben. Der Sozialismus kann immer dann auftreten und angreifen, wenn der Mensch sich von Gott abgewandt hat und damit beginnt, das Nichts anzubeten. Die Anbetung des Nichts, der Nihilismus, das ist die Antithese von allem, was gut und richtig ist.“

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