Gibt es angesichts der Corona-Pandemie am 1. April noch etwas zum Lachen oder ist uns das Scherzen vergangen? Wer heute mit Google nach Corona-Witzen sucht, der erhält in einer halben Sekunde über 12 Millionen Links. Auch die Karikaturisten der Tageszeitungen finden täglich neue Gründe, mit dem Virus zu lachen. Einzig den Erkrankten, deren Angehörigen und den eifrigen Helfern in den Spitälern, auch allen sonst von der Krise stark Betroffenen ist das Lachen vergangen.

In keiner Weise habe ich vor, zu behaupten, dass die Corona-Krise das “letzte grosse Ereignis” vor der Wiederkunft von Jesus Christus sei. Doch was Jesus in diesem Zusammenhang sagt, das ist auch für heute ganz typisch: Vor Seiner Wiederkunft wird die Menschheit ebenso gleichgültig sein, wie vor der Sintflut. Klagend-prophetisch sagt er: »sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch« bei der Wiederkunft von Jesus sein; die Menschen sind nicht bereit zur Busse, nicht willig, Gott zu glauben.

Diese Zeit kennzeichnet ER deshalb so: »Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird [es dann] auch sein …  sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten«, und man ist geneigt aktuell hinzuzufügen: “und sie erzählten sich weiterhin Corona-Witze”. Dazu passt, was wir jetzt im Zusammenhang mit Ausgangssperren lesen: Spitalmitarbeiter werden auf der Strasse angespuckt, Krankenwagen wurden die Reifen zerstochen, in drei südeuropäischen Ländern werden Pornofilme wegen der Ausgangssperre kostenlos ausgestrahlt, Teenager werden ermuntert zur Abwechslung Sexbilder via Smartphone auszutauschen, Prostituierte hätten gerne staatliche Unterstützung für ihren “Arbeitsausfall” … »sie beachteten es nicht« (Matth. 24,35-44).

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