Sie werden jetzt das umsetzen, was sie eh umsetzen wollten. 

Selektion

Düsseldorf will nicht mehr alle Verdachtsfälle testen

Umgang mit Verdachtsfällen In Absprache mit dem Robert-Koch-Institut hat die Stadt ihren Umgang mit Corona-Verdachtsfällen geändert. So lässt sie laut Gesundheitsamtsleiter Klaus Göbels in einigen Kliniken medizinisches Personal weiterarbeiten, obwohl die Betroffenen Kontakt mit einem Erkrankten hatten. Sie seien mit Schutzkleidung und Atemmasken ausgestattet. So wolle man verhindern, dass es zu Personal-Engpässen komme.

Auch im Umgang mit Verdachtsfällen bei der Bevölkerung wechselt die Stadt die Strategie. Nicht mehr alle möglicherweise an Corona Erkrankten sollen getestet werden. „Dafür reichen die Ressourcen, vor allem in der Zukunft, nicht“, sagt Göbels. Getestet würden deshalb vor allem Personen, die aufgrund ihrer Arbeitstätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur (z.B. Feuerwehr, Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken, Lebensmitteleinzelhandel, Kinder- und Jugendhilfe, Polizei, Ordnungsdienste, Verkehrsbetriebe, Energieversorgung, Telekommunikation) zählen. Solange bei anderen Düsseldorfern die Symptome nicht sehr schwerwiegend werden, sollen sie sich 14 Tage lang in häuslicher Quarantäne auskurieren, ohne Test zu Beginn der Erkrankung. Auch eine geplante zweite, zentrale Teststation wie bei einem Drive-in würde an dem Vorgehen nichts ändern, erläutert Göbels. weiter

Überwachung

Telekom teilt wegen Coronavirus Handydaten mit Robert-Koch-Institut

Wie breitet sich das Coronavirus in Deutschland aus? Um das besser nachvollziehen zu können, übergibt die Deutsche Telekom dem Robert-Koch-Institut die Handydaten ihrer Nutzer.
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ie Deutsche Telekom will das Robert-Koch-Institut bei der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie mit Handydaten unterstützen. Das berichtet der Tagesspiegel“. Dazu soll das Unternehmen der Behörde bereits einen Teil seiner Kundendaten in anonymisierter Form zugänglich gemacht haben. weiter

Der Weg zur Abschaffung des Bargeldes

Ökonomen fordern Schutzschirm für Banken

Der weltweite plötzliche Einbruch der Wirtschaftstätigkeit in Reaktion auf die Corona-Epidemie stellt eine bisher zu wenig beachtete Gefahr für das Finanzsystem dar. Diese Einschätzung vertreten der bekannte Experte für Finanzkrisen Moritz Schularick von der Universität Bonn und Sascha Steffen von der Frankfurt School of Finance in einem am 16. März veröffentlichten Thesenpapier. Darin schlagen sie einen großen europäischen Schutzschirm für die Banken vor.

So soll verhindert werden, dass die Wirtschaftskrise zu einer Bankenkrise führt, die dann wiederum die wirtschaftliche Erholung nach dem Ende der Epidemie behindern würde.

Selbst wenn es gelingen sollte, mit Liquiditätshilfen für Unternehmen, wie sie die Bundesregierung beschlossen hat, eine Pleitewelle zu verhindern, würden der Gewinnrückgang, der Einbruch der Aktienmärkte und Wertverluste auf anderen Finanzmärkten tiefe Spuren in den Bilanzen der Banken hinterlassen. weiter