Von Buchenwald bis Vogelschiss – NS-Vergleiche jetzt zum Schleuderpreis!

Je länger das Dritte Reich zurück liegt, desto stärker wird der Widerstand gegen Hitler“ lautet ein schon sprichwörtlich gewordenes Zitat des Journalisten Johannes Gross. Zu ergänzen wäre: „… und desto penetranter wird es für politische Interessen der Gegenwart instrumentalisiert“. Gerade in den vergangenen Tagen und Wochen kulminierten NS-Vergleiche zwecks Diffamierung des politischen Gegners in einem vorher nie gekannten Maß. Dabei wurde das Gedenken an die Opfer und Täter von damals konsequent mit „Hass und Hetze“ von heute verknüpft, in eindeutiger Stoßrichtung gegen die AfD. weiter

Wer erreicht die Menschen noch, die sich sorgen?

In Zeiten, in denen die subjektive Moral und die eigene Angst, man könne von Anderen auf der „falschen“ Seite verortet werden, über allem stehen, hat es die ruhige, sachliche Analyse nicht leicht. Es dominiert die Hysterie. Der Drang, „Haltung“ zu zeigen, was in der heutigen Zeit im Wesentlichen nichts anderes bedeutet, als sich dem linken Rand zuzuordnen, weil man in der Mitte nicht weit genug von Rechts entfernt steht und die Kontamination fürchten muss, ist allgegenwärtig. Für die Ratio ist da schon lange kein Platz mehr. Eine Gesellschaft, die den gesunden Menschenverstand in der Debatte abgeschafft hat, weil mittlerweile schon das Nicht-Ausrasten als verdächtig gilt, hat jedoch keine Chance darauf, ihre Probleme zu lösen. weiter

Offener Brief an die Medien: Hört endlich auf, die Gesellschaft zu spalten!

Ich wende mich heute an Deutschlands Journalisten. An die vielen Lokalreporter, die Redakteure der Leitmedien, die Polittalker und nicht zuletzt an die Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ich habe Angst! Noch vor wenigen Jahren lebte ich in einem Land, das ich trotz aller Herausforderungen als beständig, sicher und gesellschaftlich stabil kannte. Vier Jahrzehnte lang fühlte ich mich zuhause in Deutschland, das mir eine neue Heimat bot, nachdem ich den Iran mit meiner Familie in den 1970er Jahren hatte verlassen müssen. Umsichtige Politiker und verantwortungsvolle Journalisten gaben mir selbst zu Zeiten des „Kalten Krieges“ und des „RAF“-Terrors, aber auch in den schwierigen Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung und später in einer immer unübersichtlicheren Welt globaler Bedrohungen das Gefühl, ordentlich regiert und korrekt informiert zu werden. Viele Jahre lang hatte ich eine große überregionale Tageszeitung abonniert. Abend für Abend waren die Hauptnachrichten eine ausgewogene Quelle der Information. Ich habe Deutschlands Journalisten trotz aller Fehler und Fehltritte vertraut. Sie verstanden ihr Handwerk und sie verstanden ihre Rolle. Heute ist das anders. Inzwischen macht mir die „Vierte Gewalt“ Angst. Ja, Ihr Journalisten, ich habe Angst vor den Folgen Eures Treibens! Seit Haltung wichtiger geworden ist als Wahrhaftigkeit, seit der moralische Anspruch über dem Anspruch des Rechtsstaats steht und seit die „Einordnung“ von Nachrichten das zentrale Element Eurer Berichterstattung bildet, zerreißt Ihr unsere Gesellschaft. Ihr zündelt und spaltet mit parteiischen Beiträgen, seid anmaßend, intolerant und selbstgerecht. weiter

Bremer Linke nach Hanau: Demo mit antisemitischen Vorfällen

Wenn es um die Themen Judenhass und Israelfeindschaft geht, schafft es Bremen als „Hochburg der modernen Antisemitismus“ (O-Ton Benjamin Weinthal), immer noch eine bizarre Wendung oben drauf zu packen. Sollte man meinen, dass es bei einer Demonstration gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus auch erwünscht und angemessen erscheint, sichtbar Israelflaggen zu zeigen, um sich damit öffentlich für jüdisches Leben allerorten einzusetzen, lernt man in Bremen doch immer wieder Neues dazu. weiter

Ruf nach „Antifaschistischer Einheitsfront“ in der ARD

Was da bei „TTT – Titel Thesen Temperamente“ in der gebührenfinanzierten ARD zu sehen war, zu sehen war, hätte ich noch vor ein paar Monaten für unmöglich gehalten in Deutschland. Es sind Parolen, die ich aus den Geschichtsbüchern von sozialistischen Machtübernahmen kenne: Die Instrumentalisierung von Terror und der „Kampf gegen Rechts“ bzw. „Faschisten“ hat seit Lenin für die Sozialisten große Tradition und ist eine ihrer großen Konstanten bei der Machtergreifung bzw. der Machtsicherung. So sehr jede Gleichsetzung unzulässig wäre – so sehr erinnert doch vieles, was wir derzeit in der Bundesrepublik erleben, an die Methoden die Sozialismus- Kennern aus dem FF bekannt sind. Selbstverständlich wäre es absurd, von einem Abgleiten der Bundesrepublik in eine neue DDR zu sprechen. Nicht absurd ist hingegen die Befürchtung, dass wir gerade in eine neue Form eines neuen Öko-Konsum-Sozialismus abgleiten – paradoxerweise mit Unterstützung der Wirtschaft und vor allem auch von globalen Konzernen weiter

Noch eine Sperrung

Krall Sperrung

Demokratie? Sowas wird geduldet

afd angreifen

Die neue SA – Truppe

sa marschiert

cdu

Wohl war

coronavirus