Mauerschützen für ihre Demokratieverachtung feiern, ein gutes Fünftel der Wähler ausgrenzen wollen – das ist die deutsche Presse 2020.
An Erbärmlichkeit nicht zu überbieten, auch nicht durch gleichgesinnte Parteizentralen und den stets bereiten Empörungsmob.
Und anstatt sich zu schämen mit ihrer Schreibe und ihrer Politik selbst einer Gestalt wie Bernd Höcke derart viele Wähler regelrecht zugetrieben zu haben, fällt den Bekloppten aus Redaktionen und Parteizentralen nichts weiter ein, als gemeinsam mit linksradikalen „Aktivisten“ lauthals “Weiter so!“ zu brüllen.

Trump ist in den USA gewählt worden, weil den freiheitsliebenden Amerikanern, die noch nie ihre Demokratie gegen eine Diktatur eingetauscht haben, das politische Establishment und die mit ihnen verhandelten Medien zu realitätsfremd, zu abgehoben, zu bürgerfern und zu arrogant wurden. Dass er einiges besser hinbekommt als die „Profis“ aus der Politik, die ihren Lebtag nichts anderes gemacht haben, als sich in politischen Systemen hochzudienen, abzusichern und durchzulavieren, das ist der eigentliche Coup de Grace für die Berufspolitiker. Kein Wunder, dass Medioten und Politkasper ihn gleichermaßen hassen. Hass aber macht blind, wie man deutlich sieht, dabei sollte man aus den Erfolgen derjenigen, die man nicht mag, einfach die richtigen Schlüsse ziehen.

Man ist schlicht verlogen, wenn man ständig das Wort „Minderheitenschutz“ im Maule führt und munter Identitätspolitik betreibt, auf der anderen Seite aber ein Fünftel der Wähler schlicht ignoriert, wie man es schon lange mit den 40 Prozent der Nichtwähler hält. Und wenn man glaubt damit durchzukommen, dann ist man nicht nur verlogen, sondern auch komplett verblödet. Nichts anderes scheint mir auch der Fall, wenn man sich die Protagonisten der „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“-Fraktion denn mal betrachtet.

Mit Herrn Kretschmann etwa ist jemand ein just von dieser Melange Mediotie/Politik über die Maßen respektierter Landesfürst, dessen KBW für den Massenmörder Pol Pot in Deutschland Geld gesammelt und es ihm in der Person des Joscha Schmierer auch noch höchstselbst nach Kambodscha getragen und in die Hand gedrückt hat. Besagter Herr Schmierer, Pol Pot auch nach Bekanntwerden des Terrors noch in Solidarität zugewandt und dazu verurteilt wegen schweren Landfriedensbruchs, kam 1999 unter dem Steinewerfer Joschka Fischers in den Planungsstab des Auswärtigen Amt, wo er auch unter dem fetten Lipper Steinmeier zuständig für Grundfragen der Europapolitik war. Herrn Schmierer war es übrigens nie auch bloß eine Entschuldigung wert, dass er Pol Pot und seinen Khmer Rouge das dringend benötigte Geld für die Waffen und Munition besorgt hatte, die dieser dafür benötigte die Saat auf seinen Killing Fields auszubringen. Und da wundert man sich, dass die Briten aus der EU austreten und beschimpft sie auf das Übelste – trotz der Mehrheit für einen Austritt im Lande. Soviel zur aufrichtigen Demokratieliebe unserer Bekloppten aus Print und Funk.

Ich habe so langsam das Gefühl, dass dieses Land einfach nicht normal ist. Entweder war es das schon zu Hitlers Zeiten nicht, dann ist nichts besser geworden, wenn man sich ansieht, wie wenig es der Demokratieverachtung der Medien und Parteizentralen entgegensetzt, oder es ist seit dem Ende des Krieges nicht mehr normal.
Mir ist es gleich, aber dieses Land, in der die Beton-Kommunisten der Linkspartei und der Grünen, sowie ehemalige Kommunisten ohne jegliche Reue als Koalitionspartner und leitende Beamte zu Demokraten verklärt werden, in dem ein schwedischer Teenager zur Ikone des Guten erklärt wird, dieses Land beginnt mich ganz ernsthaft anzukotzen.
Dass die deutschen Leitmedien eher der Schule Joseph Goebbels denn der Schule Joseph Pulitzers huldigen, ist bloß die Spitze des Eisberges.