Shoah Gedenken 2020

——————

…..Es nishmos acheinu B’nei Yisrael hakedoshim vehatahorim, shenaflu bidei rotzchim venishpachu demom
be’Auschwitz, Majdanek, Treblinka usha’ar machanos hashemam beEuropa!!

Sheneheregu,sheneheregu, veshenisrafu,
bekol misos meshunos ve’achzorios
al, al, al kedushas Hashem ba’avur she’anuchnu baneihem, ubenoseihem, acheihem,ve’achoseihem nodrim tzedakah be’ad hazkaras nishmoseihem beGan Eden beGan Eden t’hei menuchasam…..

——

……For the soul of our brothers the Jewish people, the holy and pure, who fell at the hands of murderers, whose blood was spilled in Auschwitz, in Majdanek, in Treblinka and the other camps of destruction in Europe !!

Who were slained, burned, and slaughtered, and who were buried alive with extreme cruelty for the sanctification of the Divine Name. For we, their sons, their daughters, their brothers, and their sisters, will contribute to charity in remembrance of their souls. May their resting place be in Paradise…..

Auszug aus dem Trauergebet El Mole Rachamim und Übersetzung engl. )
——-

Nur 75 Jahre nach dem Horror der Shoah, dem Genozid und dem unbeschreiblichen Verbrechen an den Juden Europas und zum Hohn für alle verheuchelten, Krokodiltränen-getränkten und sinnentleerten Gedenktagrituale, die die Mainstream-Politik und ihre Medien alljährlich plakativ und als Alibi für die ermordeten Juden zelebrieren:

Der jüdische Staat Israel wird im Interesse der Erhaltung der brutalen arabischen Eroberungen archaischer jüdischer Städte wie Jericho, Nazareth und Betlehem von eben der gleichen entseelten Politik, die sich heute in aufgetragener Anteilnahme mit einem Bessermensch-Heiligenschein umgibt, seit Jahren diffamiert und dämonisiert.

Seine ewige und ungeteilte jüdische Haupstadt Jerusalem, die Jahrtausende-alte heilige Stadt Davids wird mit Vorsatz und gegen besseres Wissen delegitimiert während lebende Juden in Deutschland und Europa schon längst wieder eine gefährdete Spezies sind.

„Ich wünschte, sagen zu können: Wir Deutsche haben für immer aus der Geschichte gelernt. Aber das kann ich nicht sagen, wenn Hass und Hetze sich ausbreiten“, heißt es im Redemanuskript des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland. „Die bösen Geister zeigen sich heute in neuem Gewand“, warnt Bundespräsident Steinmeier seine Zuhörer.

Der hasserfüllten Brejvik von Halle macht uns allen Angst. Auch der Zentralratsvorsitzende Schuster spürt nach Halle, dass jüdisches Leben in Deutschland in Gefahr geraten ist. Recht haben sie — tradierter, unbelehrbarer, ewig-gestriger, tumb-ignoranter, das jüdisch-kulturelle Erbe des Abendlandes und der freiheitlich westlichen Welt negierender Antisemitismus ist wieder stärker als jemals in den Jahren zuvor aus der verdienten Jauchgrube der Geschichte an die Oberfläche getreten.

Aber wieviel glaubwürdiger wäre ihre Sorge um die jüdische Gemeinschaft in unserem Land und in Europa, wenn ihnen die Gefährdung und Verunmöglichung jüdischen Lebens schon früher und nicht nur aus einer Richtung aufgefallen wäre und vor allem, wenn sie diese Gefahr aus der heute — 75 Jahre nach dem Ende der Hölle von Auschwitz gefährlichsten Richtung endlich öffentlich einräumen und benennen würden.

Schließlich wissen und sehen wir es längst alle: Täglich — zwischenzeitlich millionenfach — fahrlässig, zur Enteuropäisierung Europas führender, geschichts- und verantwortungslos zugelassener, hemmungsloser, die Shoah leugnender und diese inkonsequenter Weise wieder herbeiwünschender blanker Islam-getragener Judenhass hat hauptverantwortlich zu No-Go-Areas für Juden in öffentlichen Räumen deutscher und europäischer Städte und auch zu dem stärksten Rechtsruck in der Nachkriegsgeschichte dieses Landes geführt.

Wir wissen und sehen es nahezu täglich und unsere Politik weiß es — warum sagen sie es nicht. Das 75-jährige Gedenken an die Opfer der Shoah wäre eine gute Gelegenheit.

„Ich würde Israel sagen, dass sie das Ende der kommenden 25 Jahre nicht erleben werden“, drohte 2015 Ajatollah Chamenei, geistliches Oberhaupt und Machthaber Irans, mit der Vernichtung des einzigen jüdischen Staates bis spätestens zum Jahr 2040.

2016 lädt Frank-Walter Steinmeier Chameneis Untergebenen Rohani nach Deutschland ein.

2017 gratuliert Bundespräsident Steinmeier Hassan Rohani zu dessen „Wahlsieg“, als sei diese Wahl ein Sieg der Demokratie gewesen.

Im November 2018 sagt der iranische Präsident Rohani: „Eine der schlimmsten Folgen des Zweiten Weltkrieges war die Gründung eines illegitimen Regimes namens Israel und damit die Entstehung eines Krebsgeschwürs im Nahen Osten.“

2019 gratuliert Bundespräsident Steinmeier den iranischen Machthabern zum 40. Jahrestag der Gründung der Islamischen Republik.

Was auch immer Herr Steinmeier aus der Geschichte gelernt haben mag, entzieht sich unserer Kenntnis.

Die Redaktion der Jüdischen Rundschau und ich sind ratlos – wie die Worte und die Taten dieses Mannes, der immerhin Präsident dieses Staates geworden ist, aber auch die der anderen ihm politisch nahestehenden Exponenten unseres Landes zusammenpassen sollen, entzieht sich unserer Erkenntnis.

Faktum ist, dass körperliche, bis zum Mord gehende muslimische Angriffe auf Juden, Brandschläge auf Synagogen, muslimische „Juden ins Gas“-Demos, Beleidigungen im Alltag, Rempeleien in öffentlichen Verkehrsmitteln und Sportstätten, Mobbing und Prügel gegen jüdische Kinder an häufig Islam-dominierten deutschen Schulen, unverzichtbarer Weise schwer bewachte jüdische Gemeindehäuser, Ausbildungsstätten und Kindergärten sowie das vorsätzliche Verschweigen, Vernebeln und Verleugnen des Islam-Bezuges zu diesem Geschehen durch unsere Mainstream-Journaille und -Politik bilden zunehmend und nahezu ungeahndet die heutige Lebenswirklichkeit der jüdischen Minderheit ab.

Mangels einer unbeeinträchtigten Zukunftsperspektive für die nächste Generation führen die durch unsere Islam-affinen Bessermenschen geschaffenen untragbaren Verhältnisse nach dem ursprünglich hoffnungsvollen Nachkriegs-Neubeginn schon wieder zu wachsender Abwanderung von Juden aus Deutschland und West-Europa, deren links-ideologisierte Politik ganz offensichtlich bereit ist mit wohlwollender Tatenlosigkeit der Verdrängung und dem Umtausch ihrer jüdischen Population gegen aggressiven und Superiorität fordernden islamischen Zustrom zuzusehen und diesen noch nach Kräften zu begünstigen.

Das leidgeprüfte jüdische Volk und der Staat Israel werden auch diesen neuerlichen Angriff auf ihre Integrität und Unversehrtheit ebenso überstehen wie den taktlosen, selbstgerechten, besserwisserischen und gleichzeitig für die heutige Medienszene symptomatischen Kommentar der ARD-Journalistin, die besser als die Hinterbliebenen der Opfer weiß, wie sie ihre Toten zu betrauern haben und das Gedenken an 6 Millionen ermordete Juden in Israel als Party bezeichnet,

Ob aber die Verunmöglichung eines jüdischen Lebens und die fortschreitende Anbiederung unserer linken Politik an den Islam-generierten Strukturumbau unserer Gesellschaft der lebenswerten freiheitlich westlichen Lebensweise bekommen wird, die uns in den Jahrzehnten seit Ende der Nazi-Gräuel Wohlstand und Freiheit beschert hat, werden wir in nicht allzu ferner Zukunft selbst erleben können. Zweifel daran dürften aber bereits heute angezeigt sein.

Kein jüdisches Opfer wird jemals vergessen !!!
Boruch Dayan Ha’Emes —— Am Jisruel Chai !!!

Dr. Rafael Korenzecher