Linke (Ex-SED/PDS) und Islamisten stecken unter einer Decke:

Es war noch vor der ersten freien Volkskammer-Wahl Mitte März 1990:

Erst zwei Wochen zuvor hatte sich gerade mal ein Dutzend Personen (etliche untereinander verwandt) getroffen und einen Verein – ohne relevante Mitgliederbasis – gegründet.

Da erging bereits am 09.03.1990 folgendes Schreiben:

„Es ist mir eine Ehre und große Freude, Ihnen im Auftrage des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates für Kirchenfragen, Herrn Lothar de Maizière, die Anerkennungs-Urkunde für die „Islamische Religionsgemeinschaft in der DDR“ überreichen zu können.

Ihre Gemeinschaft gehört damit zu den Kirchen und Religions-Gemeinschaften, die in der DDR auf der Grundlage von Artikel 39 der Verfassung der DDR ihre Tätigkeit selbständig in voller Freiheit ausüben und Rechtsfähigkeit besitzen.

Für das zukünftige Wirken der „Islamischen Religionsgemeinschaft in der DDR“ wünschen wir Ihnen und allen Ihren Mitgliedern und Freunden Gesundheit und viel Erfolg.

Mit vorzüglicher Hochachtung“

Zwei Monate später überwies der Parteivorstand der PDS – quasi aus den Mitgliedsbeiträgen der SED-Mitglieder – 136.400.000 Mark (136,4 Mio.) an die „Islamische Religionsgemeinschaft“.

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