Weite Teile der Linken betrachten im Kampf gegen den Imperialismus islamische Fundamentalisten und selbst Terrororganisationen als Verbündete.

Dieses Verhalten wirft Fragen auf, die Antwort darauf gibt ein Blick in die linke Geschichte, die in beiden deutschen Staaten mehrheitlich Allianzen mit den Feinden Israels einging. Die DDR unterstütze die arabischen Staaten, schon die RAF probte den Aufstand im Jordanien in von der palästinensischen Fatah betriebenen Ausbildungscamps und es war ein der LINKEN eng verbundener Jurist, der „MenschenrechtsanwaltHans-Eberhard Schultz, der 2017 den Organisator des Al-Quds-Tags gegen ein drohendes Verbot der Demonstration vertrat. Dazwischen liegen 50 Jahre, in denen Linke den islamischen Fundamentalismus, bzw. dessen Akteure und Protagonisten, als verlässlichen Partner im Kampf gegen den US-Imperialismus und dessen Bollwerk im Nahen Osten nachgerade lieben lernten.

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