Die Türkei beteiligt sich aktiv als Mitglied der vom Iran angeführten anti-israelischen Achse. Sie agiert zwar relativ unabhängig in Aktionen gegen den jüdischen Staat, verstärkt jedoch stetig ihre Zusammenarbeit mit der Hamas.

Letzte Woche hat der türkische Präsident Erdogan Israel auf einer Konferenz der Organisation für Islamische Kooperation scharf kritisiert und dem jüdischen Staat „die gnadenlose Ermordung unschuldiger Mädchen, Väter, Mütter, älterer Menschen, Kinder und Jugendlicher auf den Straßen Palästinas“ vorgeworfen. Dann traf sich der türkische Diktator mit Hamas-Chef Ishmail Haniyeh und anderen hochrangigen Mitgliedern der Terrororganisation.

Haniyeh und andere Hamasführer, darunter Erzterrorist Saleh al-Arouri, auf den Amerika ein Kopfgeld von 5 Mio. US-Dollar ausgesetzt hat, befinden sich derzeit auf einer Tour, die sie nicht nur in die Türkei, sondern auch nach Katar, Malaysia und Pakistan bringen wird.

Nachdem sich Erdogan mit Haniyeh in Istanbul getroffen hatte, schwor er, auch weiterhin seine „Brüder in Palästina“ zu unterstützen. Und das, obwohl er im Jahr 2015 ein Abkommen mit Israel geschlossen hat, das ihn dazu verpflichtet, gegen terroristische Aktivitäten der Hamas vorzugehen, die von türkischem Boden gegen den jüdischen Staat ausgehen.

weiter